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Der Traum platzt, weil Gifhorn patzt

Basketball-Bezirksoberliga Der Traum platzt, weil Gifhorn patzt

Der Traum von der perfekten Bezirksoberliga-Saison ist geplatzt: Die SVG-Basketballerinnen kassierten im elften Spiel ihre erste Pleite, bei der SpVgg Halchter-Linden gab‘s ein 60:65. Damen-Trainer Miroslaw Großmann: „Wenigstens haben es unsere Herren besser gemacht.“ Denn die Gifhorner feierten im Hexenkessel des TSV Edemissen einen 75:64-Sieg.

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Standen ausnahmsweise auf verlorenem Posten: Die Basketballerinnen der SV Gifhorn (am Ball Wencke Maschur) kassierten bei der SpVgg Halchter-Linden ihre erste Saisonpleite.

Quelle: Cagla Canidar

Herren:

TSV Edemissen - SV Gifhorn 64:75 (34:36). Die Gäste wussten, was sie erwartet. SVG-Trainer Ilija Vinovcic: „Uns war klar, dass Edemissen am Anfang sehr heiß sein und versuchen wird, uns zu überrennen.“ Mit Hilfe der Zuschauer. „Die üben dort immer Druck auf den Gegner auf, weil sie ganz nah am Spielfeldrand sitzen“, so Vinovcic weiter. Doch die Gifhorner bewahrten Ruhe, auch beim Stand von 11:18. „Wir haben psychische Stabilität bewiesen“, freute sich der SVG-Coach.

Seine Schützlinge erspielten sich bis zur Pause einen kleinen Vorsprung, zogen anschließend das Tempo noch mal an. Und trafen die entscheidenden Würfe. Vor allem Philipp Krüger und Jan Knauft taten sich dabei hervor, aber auch Joey Tappe, der zuletzt an einer Fersenverletzung laboriert hatte. „Die Woche der Regeneration hat ihm geholfen“, so Vinovcic. „Er war ein wichtiger Faktor in der Offense.“ So feierte der Tabellenfünfte seinen siebten Sieg.

SVG : Ebers (1), Jördens, Knauft (15), Krüger (15), Lehner (13), Mavridis (17), Tappe (14).

Damen:

SpVgg Halchter-Linden - SV Gifhorn 65:60 (30:23). Der Kampfgeist stimmte bei den Gästen, der Siegeswille auch. „Aber das Wichtigste hat gefehlt - dass sich die Spielerinnen an meine taktischen Vorgaben halten“, kritisierte Gifhorns Coach Miroslaw Großmann. „Es war klar, dass irgendwann ein Gegner kommt, der das ausnutzt.“

Hali war dieser Gegner. Dabei hätte die SVG die Partie durchaus gewinnen können. Nach einer Aufholjagd führte sie fünf Minuten vor dem Ende mit drei Punkten, gab den Vorsprung jedoch noch aus der Hand. „Ich bin ganz froh, dass es mal passiert ist“, so Großmann. „Das war eine Warnung.“ Mehr aber auch nicht. Der Trainer: „Einen Knacks wird‘s durch diese Niederlage nicht geben.“

SVG : Bischoff (11), Brandt, Höfermann (24), Maschur, Pohlabeln, Schult, Stöter (4), Veniel (21).

nik

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