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Der MTV Gifhorn geht auch in Northeim leer aus

Fußball-Landesliga Der MTV Gifhorn geht auch in Northeim leer aus

Déjà-vu für den MTV Gifhorn: Wie in der Vorwoche gegen den MTV Wolfenbüttel lieferte der Fußball-Landesligist auch beim Spitzenreiter Eintracht Northeim eine gute erste Hälfte ab - und verlor am Ende mit 0:3 (0:0).

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Da kam alles zusammen: Timo Plotek (l.) vergab eine gute Chance, verletzte sich und verlor mit dem MTV in Northeim.

Quelle: Cagla Canidar

„Es ist ein bisschen frustrierend“, so MTV-Coach Willi Feer. „Aber aufgrund der zweiten Hälfte war die Niederlage auch in der Höhe verdient.“ Dabei hatten die Gifhorner die Ausfälle von René Rieger und André Liedtke gut weggesteckt. „Wir hatten meiner Meinung nach in der ersten Hälfte die besseren Chancen“, so Feer. Doch Niklaas Osumek traf nur das Lattenkreuz (30.), und auch Timo Plotek, der früh umgeknickt war und zur Pause raus musste, vergab (42.).

So trat das ein, was Feer befürchtet hatte: Die MTV-Fehler wurden mal wieder gnadenlos bestraft. Das Sorgenkind war die rechte Abwehrseite, die laut Feer „in der zweiten Hälfte komplett versagte“. Beim 0:1 ließ sie eine Flanke zu, die Nils Hillemann verwertete. „Das Tor dürfen wir nicht bekommen, wir hatten Überzahl“, monierte der Coach. „Ab da gingen die Köpfe runter.“ Beim 0:2 behinderten sich die Innenverteidiger Tobias Höfel und Tino Gewinner beim Klärungsversuch gegenseitig, heraus kam ein Billard-Eigentor. Und das 0:3 fiel ähnlich wie der erste Gegentreffer.

„So eine Phase, in der wir über einen längeren Zeitraum nicht gut spielen und nicht die Ergebnisse einfahren, hatte ich beim MTV noch nicht“, so Feer. „Aber wir müssen das jetzt überstehen, da hilft kein Jammern. Wir müssen wieder Stabilität reinbringen.“

MTV: Krull - Kemnitz (70. Schrader), Höfel, Gewinner, Hashagen - Seker, Weisbek (60. Hildebrandt), Bagci, N. Osumek - Plotek (46. Zeqiri), Grega.
Tore: 1:0 (50.) Hillemann, 2:0 (73.) Gewinner (Eigentor), 3:0 (76.) Sieghan.

sch

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