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Deprez: „Das ist doch Roulette“

Badminton: BV Gifhorn Deprez: „Das ist doch Roulette“

Sie musste einen Matchball abwehren, um ins Viertelfinale des Polish Internationals einzuziehen, doch dort kam für Gifhorns Fabienne Deprez gegen die Türkin Ozge Bayrak im polnischen Lubin das Aus.

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Halbfinale verpasst: Im polnischen Lubin lag Gifhorns Fabienne Deprez zunächst noch auf der Siegerstraße.Photowerk (mf)

Quelle: Michael Franke

„Dabei war es ein Match, das ich nicht hätte verlieren müssen“, so das Badminton-Ass des BVG.

Gegen die an Nummer 3 gesetzte Bayrak lag Deprez im ersten Satz 9:3 vorn, im zweiten dann 6:3. Doch sie gab beide Durchgänge noch mit 10:11 und 8:11 ab. „Es war schon kurios, dass ich nach solchen Führungen die Sätze noch verloren habe“, wunderte sich Deprez selbst ein bisschen über den Matchverlauf. „Sie hat ihre Taktik geändert, ich habe zu viel nachgedacht.“ Im dritten Durchgang lag die Gifhornerin dann mit 5:4 vorn - und machte keinen Punkt mehr.

Für Deprez war es das zweite Turnier mit der zurzeit international getesteten Zählweise. Ihr Zwischenfazit: „Für die Zuschauer ist es sicher spannender, aber für die Spieler eine Katastrophe“, sagte das BVG-Ass und fügte hinzu: „Wenn es 10:10 steht, ist das doch einfach nur Roulette, wenn es keine Satzverlängerung gibt. Da spielt dann das Glück eine große Rolle.“

Dennoch fällt ihr Lubin-Fazit positiv aus: „Mit meinem zweiten Turnier nach der langen Pause bin ich zufrieden.“

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