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Deprez: DM-Aus im Halbfinal-Krimi

Badminton Deprez: DM-Aus im Halbfinal-Krimi

Dieses Halbfinale stahl sogar dem Endspiel die Show! 64 Minuten lang duellierten sich Gifhorns Fabienne Deprez und Luise Heim (Beuel) auf dem Court bei der Badminton-DM in Bielefeld. Am Ende unterlag das BVG-Ass mit 18:21, 22:20, 16:21 - doch wie eine Verliererin fühlte sich die Gifhornerin nicht. Und das lag nicht nur an ihrer Bronze-Medaille…

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Bronze zum Geburtstag: Heute wird Gifhorns Fabienne Deprez 24 Jahre jung, am Wochenende gab‘s eine DM-Medaille.

Quelle: Heise

„Nein, ich bin nicht traurig“, sagte die Nationalspielerin, die ihre Medaille durch ein 21:16, 21:13 im Viertelfinale gegen Annika Schreiber (Stollberg-Niederdorf) sicher hatte, nach dem Turnier-Aus. Das Marathon-Match gegen Heim, das übrigens das längste aller Spiele in allen Konkurrenzen bei dieser DM war, lässt die Gifhornerin positiv in die Zukunft blicken - auch weil sich Deprez auf die langen Ballwechsel mit der Beuelerin einließ.

„Früher hatte ich fast Angst davor. Das war ein Problem, weil ich dann Alles-oder-Nichts-Schläge gemacht habe, die gegen starke Gegnerinnen nicht immer das beste Mittel waren“, sagte das BVG-Ass, das nach dem Match zufrieden feststellte: „Da bin ich einen Schritt weiter. Und insgesamt bin ich mir sicher, dass wir den Zuschauern ein schönes Spiel geliefert haben.“ Den Titel sicherte sich letztendlich die Ex-Gifhornerin Olga Konon (Bischmisheim).

Lob gab‘s für Deprez von Vereinstrainer Hans Werner Niesner („Ein starkes Einzel“) und Bundestrainer Holger Hasse. „Er hat mir gesagt, dass ich alle Erwartungen übertroffen hätte“, verriet Deprez, die aufgrund eines Bundeswehr-Lehrgangs nur eine kurze Vorbereitung auf die DM hatte.

„Jetzt geht‘s Schlag auf Schlag weiter“, so die Gifhornerin, die heute ihren 24. Geburtstag feiert, ehe sie dann am Donnerstag in Melle mit Deutschland auf Frankreich trifft. Am Wochenende geht es weiter zur Team-EM nach Russland.

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DM: Kämnitz ist ohne Chance

Er träumte von einem DM-Halbfinale gegen den deutschen Badminton-Star Marc Zwiebler, der sich später den Titel sicherte. Doch im Viertelfinale gab‘s für Patrick Kämnitz vom BV Gifhorn in Bielefeld das böse Erwachen.

Im Viertelfinale, dem Bronze-Match, ging Kämnitz gegen Alexander Roovers (Mülheim) mit 11:21, 10:21 unter. „Patrick hat sich zu sehr unter Druck gesetzt“, so BVG-Coach Hans Werner Niesner, der mit seinem Sohn Maurice den Gifhorner coachte.

Das sieht der Unterlegene genauso. „Ich bin nicht mit der nötigen Lockerheit ins Spiel gegangen, habe in fast jeder Aktion gezögert und häufig falsche Entscheidungen getroffen“, so Kämnitz, der anerkannte: „Alex hat ein gutes Spiel gemacht.“

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