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Das Härteste kommt zum Schluss

Hindernisrennen Das Härteste kommt zum Schluss

Den diesjährigen Laufcup hatte Arne-Christian Wolff mit zwei Tagessiegen und Gesamtplatz zwei bereits erfolgreich absolviert. Dazu kamen Trails im Elm und in den Alpen mit Längen bis zu 36 Kilometern. Das klingt schon anstrengend genug.

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Rüber, rein, untendurch: Der Jelpker Arne-Christian Wolff meisterte beim „Getting Tough“-Rennen die unterschiedlichsten Herausforderungen.

Zum Jahresende schlüpfte der Ausdauersportler aus Jelpke trotzdem nochmal in die Laufschuhe. Für „Getting Tough - The Race“, dem wohl härtesten Hindernisrennen Kontinentaleuropas.

24 Kilometer lagen zwischen Start und Ziel in Rudolstadt (Thüringer Wald), garniert mit Unmengen Wasser, Schlamm - und rund 100 künstlichen Barrieren. „Es war hart“, so Wolff. „Viel härter, als ich gedacht hatte.“ Zwischenzeitlich stand er sogar kurz vor der Aufgabe. Im Freibad war‘s, wo die Teilnehmer bei 4 Grad Außentemperatur unter Holzbalken durchtauchen mussten. Der 26-Jährige: „Da konnte ich nicht mehr.“

Zumal er zu diesem Zeitpunkt bereits etliche Strapazen hinter sich hatte. Vom Meiner Extremsportler Eberhard Frixe mit Tipps und Neopren-Handschuhen ausgestattet, ging‘s für ihn, seine Kollegen vom „Team inov-8“ und über 2200 Konkurrenten gleich nach dem Start kriechend unter elektrischem Stacheldraht hindurch. „Währenddessen wurde man von der Feuerwehr und Schneekanonen nassgespritzt“, so Wolff. „Ach ja, Kuhfladen lagen da auch noch rum…“

Es folgten unter anderem tiefe Wassergräben, eine Saale-Durchquerung, das Bergauf-Wuchten von Autoreifen - und das Freibad-Erlebnis der etwas anderen Art. Den Gedanken ans Aufgeben verwarf der Student dort aber: „Diese Blöße wollte ich mir nicht geben.“ So meisterte er auch die restlichen Herausforderungen, darunter „eine gnadenlose Anhäufung von Hindernissen auf den letzten 1000 Metern“, so Wolff.

Nach 2:16:09 Stunden erreichte er das Ziel, belegte damit einen starken 21. Platz. Reichlich blaue Flecken und Kratzer gab‘s für den Jelpker obendrauf - und eine Erkenntnis: „So schnell muss ich das nicht wiederholen…“

nik

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