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Das Finale verschenkt?

Judo: André Breitbarth Das Finale verschenkt?

Was wäre wenn? Diese Frage ging André Breitbarth nicht mehr aus dem Kopf. Der Leiferder hatte beim Grand Prix im türkischen Samsun das Finale vor Augen, doch dann patzte das Judo-Schwergewicht Sekunden vor dem Ende gegen Adam Okruashvilli.

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Der konditionell schwächelnde Georgier rettete sich ins Finale, für Breitbarth blieb letztlich der fünfte Platz - und die eine Frage: Was wäre wenn?

Erfolge über Daniel Natea (Rumänien) und Levent Matiashvilli (Georgien) hatten Breitbarth den Poolsieg und das Halbfinale beschert. Dort wartete Okruashvilli. „Bei ihm hat dann die Kraft nachgelassen. Ich hätte es auf eine Verlängerung ankommen lassen müssen“, wusste Breitbarth im Nachhinein um seine taktische Fehlentscheidung. Kurz vorm Ende hatte er einen Ansatz versucht und wurde „in letzter Sekunde überrannt“, so der Leiferder, der sich dann auch einiges von Bundestrainer Detlef Ultsch anhören durfte. „Er war über meine Aktion nicht sehr erfreut“, sagte Breitbarth, der anschließend noch den Bronze-Kampf gegen den Ukrainer Stanislav Bondarenko verlor.

Das Duell war nach 30 Sekunden vorbei. „Ich war vom Kopf her nicht da, bin mit seinem Griff nicht klargekommen“, sagte der deutsche Meister, der in Samsun allerdings nicht topfit am Start war. „Ich habe mich wohl noch in Brasilien erkältet, deshalb war die Vorbereitung auf diesen Grand Prix nicht optimal“, so Breitbarth, der sich hustend durch die Wettkämpfe quälte. Trotzdem: „Als Entschuldigung soll das nicht herhalten. Ich habe im Halbfinale einen doofen Fehler gemacht.“

Daran arbeiten kann der Leiferder ab sofort. Am Montag ging‘s bereits gleich weiter zum Vorbereitungslehrgang auf die EM nach Kienbaum.

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