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Coach grübelt: Zukunft als SG?

Frauenfußball: SV Gifhorn Coach grübelt: Zukunft als SG?

Sorgenvoller Blick in die Zukunft trotz einer zufriedenen Bestandsaufnahme: Unterm Strich fällt die Halbzeitbilanz von Trainer Mark Winkelmann positiv aus.

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SVG-Jubel in der Gegenwart: Damit‘s zukünftig so aussieht, macht sich Winkelmann Gedanken über eine Spielgemeinschaft.

Quelle: Michael Franke

Seine SV Gifhorn kassierte in der Frauenfußball-Landesliga nur zwei Pleiten und überwintert auf Platz fünf - doch die Gedanken über die Saison hinaus bringen Winkelmann ins Grübeln.

„Sportlich war das Team sehr erfolgreich“, so der SVG-Coach. Und das in einer Liga, die „sehr ausgeglichen und spannend ist“. Sein Ziel für die Rückrunde: „Wir wollen unsere Qualitäten weiter entwickeln, dann erreichen wir automatisch eine entsprechende Platzierung.“

Doch etwas bereitet Winkelmann Sorgen: „Unser Kader ist nicht breit genug aufgestellt. Darunter leidet das Training.“ Zwar ist das Team besser bestückt als in den Vorjahren, „aber ohne die B-Juniorinnen Joyce Breuer, Katharina Horn und Lea Winkelmann wäre manches schwieriger geworden“, weiß der SVG-Coach, der quasi jeder seiner Spielerinnen ein starkes Hinrunden-Zeugnis ausstellen kann. „Man muss aber abwarten, ob unsere Talente das Niveau in der Rückrunde konstant hoch halten können.“

Doch die Gedanken des SVG-Trainers gehen weit über die Rückrunde hinaus: „Ich denke, dass es in Zukunft für Frauenteams immer schwieriger wird, einen qualitativ guten 18er-Kader zusammenzubekommen.“ Ein Lösungsansatz: „Gegebenenfalls müsste man über Spielgemeinschaften nachdenken. Unsere B-Mädchen haben es vorgemacht. Sie spielen wirklich eine tolle Saison in der Bezirksliga - zusammen mit den Wilscher Mädels als SG.“

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