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Breitbarths Debüt mit Anlaufzeit

Judo: EM Breitbarths Debüt mit Anlaufzeit

Endlich kann André Breitbarth seine Premiere bei der Judo-EM feiern! Zuletzt hatten dreimal Verletzungen das Schwergewicht gestoppt. Doch jetzt ist er fit für die Titelkämpfe im französischen Montpellier. „Nach Kienbaum fühle ich mich für die EM gerüstet“, sagt Breitbarth.

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Nominierung unter Palmen: Im Trainingslager im brasilianischen Sao Paulo erfuhr André Breitbarth von seiner EM-Teilnahme.

Die Vorbereitung lief gut. Nach dem Trainingslager in Brasilien, wo Bundestrainer Detlef Ultsch dem 24-Jährigen seine Nominierung mitgeteilt hatte, und einem Turnier in der Türkei (AZ berichtete) ging‘s für Breitbarth mit dem Nationalteam ins Trainingslager nach Kienbaum. „Da hatten wir optimale Bedingungen“, so der Leiferder, der sich in Brandenburg auch mit Österreichern und Mongolen im Wettkampftraining messen konnte.

Am Mittwoch geht‘s für ihn mit dem Flieger von Hannover über Paris nach Montpellier. Dort warten in Breitbarths Gewichtsklasse 20 Konkurrenten. Großer Favorit ist der Franzose Teddy Riner. Doch auch der Georgier Adam Okruashvilli gilt als Gold-Kandidat, beide stehen in der Weltrangliste unter den Top Drei.

Der Leiferder geht am Samstag als Außenseiter bei seiner EM-Premiere auf die Matte, hofft auf eine gute Auslosung. Sonntag steht dann der Teamwettbewerb an. Hier gewann Deutschland zuletzt Bronze. Ob der 24-Jährige zum Einsatz kommt entscheidet Ultsch kurzfristig, da in der +90-Klasse ebenso der Halbschwergewichtler Karl Richard Frey (Leverkusen) kämpfen könnte. Gut möglich aber, dass der Bundestrainer im Turnierverlauf auf beide setzt. Breitbarth: „Ich würde mich freuen, auch hier dabei zu sein.“

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