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Breitbarth wechselt zum Rekordmeister

Judo Breitbarth wechselt zum Rekordmeister

Jetzt hat André Breitbarth dem Werben des Rekordmeisters nachgegeben: In der kommenden Bundesliga-Saison geht das Leiferder Schwergewicht für den TSV Abensberg, quasi der FC Bayern München des deutschen Judosports, auf die Matte. „Mit dieser Mannschaft kann ich mich nochmal weiterentwickeln“, so der 24-Jährige.

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Diesmal gab‘s keinen Korb des Leiferders: André Breitbarth (r., im Duell mit Andreas Tölzer in der Vorsaison) kämpfte bisher immer gegen Abensberg, wechselt aber jetzt zum Rekordmeister.

Anfragen aus Abensberg - für Breitbarth hatten sie Tradition. Bisher hatte er dem Vorzeigeklub, der am Sonntag seinen 20. Meistertitel eingetütet hat, aber immer einen Korb gegeben. „Weil ich mich bei meiner SUA Witten wohl gefühlt habe“, erklärt der Leiferder. Daran hat sich bis heute nichts geändert - der Wechsel nach sieben Jahren hat andere Gründe.

„Abensberg startet in der Südstaffel. Die ist stärker, auf mich warten mehr internationale Gegner“, erklärt der EM-Dritte, der sich zudem auf die Teilnahme am Europa-Cup freut: „Das ist die Champions-League des Judos!“

Mitgeteilt hat er Witten seinen Wechsel im Anschluss an die 3:11-Halbfinal-Niederlage der SUA bei der DM - gegen Abensberg. „Ich wollte im Vorfeld nicht für Unruhe sorgen“, sagt Breitbarth, dem man anmerkt, dass der Abschied aus Witten kein leichter ist. „Die ganze Truppe ist gut drauf. Ich hatte Spaß auf und neben der Matte“, so der Leiferder.

Für ihn gab‘s zum Abschied Bronze mit Witten, auch wenn er im Halbfinale nicht gegen seinen neuen Klub kämpfen konnte. „Ich habe eine Verletzung aus Kasachstan mitgebracht, musste mein Knie schonen“, erklärt Breitbarth, der übrigens nicht der erste Wittener ist, der zu Abensberg wechselt: „Andreas Tölzer hat es einst auch gemacht - und war zwei Jahre später bei Olympia.“ Wenn das kein gutes Omen für Rio 2016 ist…

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