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Breitbarth verspricht: Werde hart arbeiten

Olympia: Judo Breitbarth verspricht: Werde hart arbeiten

Rio de Janeiro. Erst Teilnehmer, jetzt Tourist: Der eigene Auftritt bei den Olympischen Spielen war für André Breitbarth eine Enttäuschung. Das Judo-Schwergewicht hatte an seinem Erstrunden-Aus gegen den Kirgisen Iurii Krakovetskii zu knabbern.

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Schneller Abgang von der großen Bühne: Andre Breitbarths Traum „wurde innerhalb weniger Sekunden zerstört“.

Quelle: dpa

Groß äußern wollte sich der Leiferder nach der Ippon-Niederlage nach 120 Sekunden nicht. Doch auf seiner Facebook-Seite spricht der 26-Jährige nun Klartext.

„Es sind nun einige Tage seit meinem Wettkampf vergangen und ich konnte das Ganze etwas verarbeiten“, schreibt Breitbarth - und ist über sein frühes Aus frustriert: „Mein Ziel bei diesen Olympischen Spielen war auf jeden Fall ein anderes.“ Und: „Man hat einen Traum, für den man jahrelang gearbeitet hat und innerhalb weniger Sekunden wird dieser zerstört.“

Doch aufgeben, das wird der Leiferder nicht. „Ich blicke nach vorne und werde weiter hart an mir arbeiten“, verspricht der 26-Jährige und schickt hinterher: „Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich bei meiner Reise nach Rio unterstützt haben und mir immer wieder Mut und Kraft gegeben haben, um diesen Weg zu gehen.“ Allen voran seiner Familie, aber auch seinem „zweiten Heimatverein“ SV Leiferde.

„Ich werde die Tage hier nun noch ein bisschen genießen, bevor wir am Montag wieder nach Hause fliegen“, sagt Breitbarth, der unter anderem die deutschen Handballer in Rio besuchte - und das Lächeln nicht verlernt hat, wie ein Bild auf Instagram zeigt. Zum Glück. 2020 finden in Tokio die nächsten Olympischen Spiele statt - im Mutterland des Judos und im Land des Lächelns...

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