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Breitbarth: Was geht gegen Tölzer?

Judo-Bundesliga Breitbarth: Was geht gegen Tölzer?

Das wird ein ganz heißes Duell: Wenn sich am Samstag (18 Uhr) in der Judo-Bundesliga die SUA Witten und der TSV Abensberg im Hinkampf der Viertelfinal-Playoffs gegenüberstehen, dann kommt es im Schwergewicht zum Duell der Generationen. Wittens André Breitbarth (23), deutscher Einzel-Meister aus Leiferde, trifft auf den Olympia-Dritten Andreas Tölzer (32), der für Titelverteidiger Abensberg startet.

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Selbstbewusst: Trotz fehlender Wettkampfpraxis traut sich der Leiferder André Breitbarth (l.), der für Witten in der Judo-Bundesliga startet, gegen den Olympia-Dritten Andreas Tölzer (r.) eine Überraschung zu.

Noch stehen die Kampfpaarungen nicht fest, aber: „Ich gehe davon aus, dass wir aufeinandertreffen“, sagt Breitbarth. Bis vor kurzem war Tölzer sein größter Konkurrent im Kampf um einen Platz bei Olympia 2016, doch nun beendete der 32-Jährige nach der WM mit Bronze seine internationale Karriere (AZ berichtete). Tölzer: „Es reicht nicht mehr für drei Jahre.“

Allerdings noch für die Bundesliga, wo er mit Abensberg haushoher Favorit ist. „Wenn wir nicht zweistellig verlieren, ist das schon gut“, sagt Breitbarth mit Blick auf die Kräfteverhältnisse. Er selbst möchte dafür sorgen, dass der Außenseiter auch Ausrufezeichen setzt. „Ich werde mein Bestes geben und versuchen, zu gewinnen. Im Wettkampftraining habe ich ihn schon erwischt“, sagt Breitbarth, der aber weiß, „dass mir noch Kampfpraxis fehlt“. Trotzdem: „Judo ist eine Moment-Sportart. Da kann in einer Sekunde alles passieren.“

Kann er mit einem Sieg über Tölzer auch Bundestrainer Detlef Ultsch beeindrucken? „Er bekommt die Ergebnisse mit. Aber Druck mache ich mir nicht.“

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