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Breitbarth: WM-Bronze knapp verpasst

Judo Breitbarth: WM-Bronze knapp verpasst

Schwergewicht André Breitbarth hat sich einen Platz in der Weltspitze des Judo gesichert! „Das war ein Ausrufezeichen“, sagte der Leiferder, nachdem er haarscharf an Bronze vorbeigeschrammt war und Rang fünf bei der WM in Astana (Kasachstan) belegt hatte.

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Nur hier war Breitbarth letztlich chancenlos: Dauer-Weltmeister Teddy Riner (r.) aus Frankreich holte erneut den Titel.

Quelle: AFP

Der Weg Richtung Weltspitze begann für Breitbarth im Bett. „Als ich aufgestanden bin, habe ich mich schon gut gefühlt, war hochmotiviert“, berichtet der 25-Jährige. Das bekamen nach einem Freilos auch seine ersten Gegner, der Neuseeländer Sam Rosser und Alex Garcia Mendoza (Kuba), zu spüren - souveräne Siege für Breitbarth.

Es folgte das Viertelfinale gegen Dauer-Weltmeister und Olympiasieger Teddy Riner. „Teilweise war‘s nicht schlecht, aber der Franzose ist eine andere Hausnummer“, so Breitbarth, der nach der Niederlage gegen den späteren Weltmeister in die Trostrunde kam, dort dann kampflos in den Bronze-Fight einzog - sein Gegner Barna Bor (Ungarn) hatte sich verletzt.

Dort wartete Adam Okruashvili. Gegen den Georgier hatte der Leiferder noch nie gewinnen können. „Er ist schwer zu werfen, aber ich hatte eine gute Taktik“, verrät Breitbarth, der seinen Gegner auf Abstand hielt, ihm über die Bewegung Strafen aufzwang. „Ich habe nur ein-, zweimal den Fehler gemacht, ihn näher ranzulassen“, ärgerte sich Breitbarth. Okruashvili nutzte einen aus, bekam einen Waza-ari zugesprochen. Diesen Vorsprung rettete der Georgier ins Ziel. Der Leiferder: „Wenn ich diese Taktik nach härter durchsetze, dann besiege ich ihn.“

So blieb Platz fünf und nach dem ersten Frust ein versöhnter Breitbarth: „So, wie die vergangenen Wochen gelaufen waren, hätte ich nicht mit Platz fünf gerechnet. Ich bin auf dem Weg nach oben!“

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