Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Breitbarth: Muss aggressiver kämpfen

Judo Breitbarth: Muss aggressiver kämpfen

Am Sonntag kehrt André Breitbarth aus dem Trainingslager des deutschen Judo-Nationalteams in der Mongolei zurück. Zeit genug für das Schwergewicht aus Leiferde, um aus seinem Auftritt beim Grand Prix in Ulan Bator richtige Schlüsse zu ziehen.

Voriger Artikel
Ohretaler optimistisch:Top-Platzierung soll her
Nächster Artikel
TSV Hillerse: Start ins nächste Landesliga-Jahr

Diesem Gegner ging‘s an den Kragen: Doch im Pool-Finale und in der Trostrunde musste sich André Breitbarth (r.) geschlagen geben.

Deutschlands Olympia-Hoffnung für Rio 2016 hatte sich weit mehr erhofft als den siebten Platz (AZ berichtete). „Insgesamt war es kein gutes Turnier von mir. Mein Kampfverhalten war nicht ausreichend“, so der deutsche Meister, der in der Mongolei mit einer Medaille geliebäugelt hatte, selbstkritisch.

Fehlende Aggressivität hatten ihm im Pool-Finale gegen den Georgier Levani Matiashvili zwei Bestrafungen wegen Passivität eingebracht. „Deshalb musste ich angreifen und bin auf eine Technik draufgelaufen“, sagt Breitbarth, der dann gegen den Polen Maciej Sarnacki seine letzte Chance auf Bronze in der Trostrunde verschenkte. „Ich weiß, dass ich meinen linken Fuß nicht nach vorn stellen darf. Leider habe ich es gemacht - und bin geworfen worden.“

Doch umgeworfen hat das schwache Abschneiden in der Mongolei den sympathischen Hünen nicht. „Ich muss daran arbeiten, aggressiver zu kämpfen und zudem das Vertrauen in meine konditionellen Fähigkeiten wieder erlangen“, weiß Breitbarth, der übrigens zunächst ohne Koffer in Ulan Bator dastand. „Ein paar Klamotten hatte ich im Handgepäck. Mit Shirt und Hose hat mir Teamkollege Robert Zimmermann ausgeholfen, da passte die Kleidergröße“, so der Leiferder schmunzelnd.

ums

Voriger Artikel
Nächster Artikel