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Breitbarth: Mit Büchern in die Berge Bulgariens

Judo Breitbarth: Mit Büchern in die Berge Bulgariens

Es geht aufwärts für André Breitbarth - und das nicht nur sportlich: Nach Erfolgen im Heimkampf gegen den UJKC Potsdam ist er mit der SUA Witten in der Judo-Bundesliga wieder auf Kurs. Zudem geht‘s für den Leiferder ab Sonntag mit dem Nationalkader in die Berge Bulgariens.

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Der Berg ruft: Der Leiferder André Breitbarth reist mit der deutschen Nationalmannschaft nach Bulgarien.

Doch zunächst zurück auf den Boden der Tatsachen: Von demselben fegte das Schwergewicht in der Liga erst den Potsdamer Dirk Lehmann, rollte dann über Paul Elm hinweg und verbuchte damit den entscheidenden Zähler zum 8:6- Erfolg. „Dieser Sieg war enorm wichtig für uns“, war Co-Trainer Stefan Oldenburg auch über die starken Auftritte von Breitbarth erleichtert.

Der zeigte sich nach seinen durchwachsenen Leistungen vom ersten Wettkampftag (5:9 in Hamburg) zufrieden: „Es lief wieder für mich.“ Bevor es am Sonntag ins Höhen-Trainingslager mit der Nationalmannschaft geht, wirft sich der Leiferder nochmal für Witten beim JC 66 Bottrop in den Judogi. Dann rufen die Berge.

Das Trainingszentrum in Belmeken liegt auf über 2000 Meter Höhe. „Da kann einem in der ersten Woche schon beim normalen Treppensteigen die Luft wegbleiben“, erinnert sich der deutsche Meister ans vergangene Jahr. Das Nationalteam bleibt bis zum 12. Juni, Breitbarth reist aber schon am 10. Juni wieder ab. Auf den Polizeikommissar-Anwärter wartet eine Prüfung in Sachen Straf- und Verkehrsrecht. „Ich habe also meine Bücher dabei“, sagt der Leiferder, für den im Juli ein Grand-Prix (Mongolei) mit anschließendem Trainingslager ansteht. „Beim Turnier werde ich starten, ob ich danach bleiben kann, hängt davon ab, ob der Termin mit den nächsten Prüfungen kollidiert.“

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