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Breitbarth: Jetzt die Nummer 30 der Welt

Judo Breitbarth: Jetzt die Nummer 30 der Welt

Dank des Siegs beim Grand Prix in Taschkent (AZ/WAZ berichtete) machte der Leiferder André Breitbarth in der Judo-Weltrangliste einen gewaltigen Sprung, von Platz 105 ging‘s für ihn rauf auf Rang 30. Auf die Olympia-Quali haben die Punkte, die der Schwergewichtler in Usbekistan sammelte, keine Auswirkungen - zumindest nicht unmittelbar…

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Premiere: Der Leiferder André Breitbarth (r.) bezwang den Usbeken Boltoboy Baltaev, gewann damit erstmals einen Grand Prix.

Die Qualifikations-Wertung für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro beginnt erst mit dem World Masters im Mai 2014. „Die Zähler, die ich in Taschkent geholt habe, sind dennoch wichtig“, betont Breitbarth. Denn: „Je besser ich in der Weltrangliste dastehe, desto geringer ist die Gefahr, dass ich bei Turnieren gleich auf die stärksten Gegner treffe.“

Dass er vor den Top-Leuten aber keine Angst haben muss, zeigte der Leiferder auch jetzt wieder. Im Halbfinale besiegte er den Brasilianer David Moura, immerhin die Nummer 8 der Welt. Der 23-Jährige zufrieden: „Es lief wirklich gut.“

Auch im Finale. Da traf er auf den Usbeken Boltoboy Baltaev, das Publikum in der Halle stand natürlich wie ein Mann hinter dem Lokalmatadoren. „Mich hat die Atmosphäre jedoch nur noch mehr gepuscht“, berichtet Breitbarth.

Als Baltaev gegen Kampfende die Puste ausging, rückten die Zuschauer noch näher an die Matte heran, machten einen ohrenbetäubenden Lärm. „Es war aber nie unfair. Und ein paar Leute haben nach meinem Sieg sogar applaudiert“, so der Leiferder schmunzelnd. Für ihn war‘s der erste Grand-Prix-Erfolg überhaupt: „Das freut mich riesig.“

Zumal sein nationaler Konkurrent, Sven Heinle aus Fellbach, in der Vorschlussrunde gegen Baltaev verloren hatte und Fünfter wurde. Breitbarth: „Das ist ein Fingerzeig, auch für den Bundestrainer.“

nik

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