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Bittere Pleite für Strohmaier

Boxen Bittere Pleite für Strohmaier

Die Kämpfe waren gut, die Enttäuschung hinterher zunächst groß: Beim Vier-Nationen-Turnier in Wittenburg gab’s für die Boxerinnen Andrea Strohmaier (BC Gifhorn) und Sandra Peczkowski (AKBC Wolfsburg) Rückschläge im Kampf um die nationale Hackordnung zu verkraften.

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Will um ihren Platz im Mittelgewicht kämpfen: Andrea Strohmaier (l.) vom BC Gifhorn sieht sich nicht gerecht bewertet.

Quelle: Photowerk (mpu)

Strohmaiers Kampfbilanz im Mittelgewicht: ein Remis gegen die russische Junioren-Weltmeisterin Jaroslava Jahushina, ein Sieg gegen Sinead Kavanagh aus Irland und eine Niederlage gegen ihre deutsche Rivalin Sarah Scheurich. Vor allem letztere ärgerte Strohmaier maßlos, sie sah sich vorn. Für den Gifhorner Landestrainer David Hoppstock war‘s „ein knapper Kampf“. Durch die bittere Pleite ist Strohmaier im olympischen Mittelgewicht an Position zwei abgerutscht, muss sich bei der EM im Mai im nicht-olympischen Halbschwergewicht durchboxen.

Aber Strohmaier nimmt den Kampf nun an, will zeigen, dass die Schwerinerin zu Unrecht das Startrecht im Mittelgewicht erhielt. Ab Freitag geht’s mit der Nationalmannschaft ins EM-Vorbereitungsquartier nach Sabaudia (Italien).

Als Herausforderin in der Klasse bis 57 kg war Peczkowski angetreten, für sie war’s die erste internationale Bewährung. Hoppstock war zufrieden, trotz dreier Punktniederlagen gegen Zinaida Dobrynina (Russland), Joanne Lambe (Irland) und Sandra Atanassow (Leipzig). Der Landestrainer lobte: „Sandra hat sehr, sehr beherzt gekämpft.“ Die junge Wolfsburgerin hat Blut geleckt, will wie Strohmaier nicht aufstecken: „Ich werde noch motivierter trainieren!“

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