Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Bier: Titel, Techniker-Pokal und WM-Nominierung

Boxen – Junioren-DM Bier: Titel, Techniker-Pokal und WM-Nominierung

Vier heimische Junioren-Boxer starteten bei der DM in Juliusruh (auf Rügen), mit Nick Bier überstand nur einer von ihnen den ersten Kampf. Doch das Top-Talent des BC Gifhorn zog sein Ding bis zum Ende durch - und wurde dafür nicht nur mit der Titelverteidigung belohnt…

Voriger Artikel
Starke Debüts für Gifhorns Wikinger
Nächster Artikel
Girls Baskets: Halbfinal-Drama und klare Pleite im Endspiel

Viel Grund zum Jubeln: Für Gifhorns Nick Bier (l.) gab‘s den DM-Titel, den Techniker-Pokal und die WM-Nominierung.

Quelle: Michael Uhmeyer

Im Vorjahr hatte Bier im Limit bis 46 Kilogramm gewonnen. Diesmal triumphierte er in der Gewichtsklasse bis 54 kg, feierte dabei in allen vier Fights 3:0-Punktsiege. „In seinem zweiten Kampf war‘s aber recht eng“, sagte der Gifhorner Landestrainer Michael Gratschow. Der lange Bayer Arthur Herdt drängte Bier immer wieder in den Rückwärtsgang. „Trotzdem hat Nick alle drei Runden hauchdünn für sich entschieden“, so Gratschow.

Nach dem Halbfinal-Erfolg gegen Marius Allewohl (Brandenburg) machte der BCGer im Duell um Gold mit dem Mitfavoriten Kevin Kischenko (Baden-Württemberg) kurzen Prozess. Gratschow: „Das war Nicks stärkste Turnierleistung, er hat ihm keine Chance gelassen.“ Als Lohn heimste Bier den Pokal für den besten Techniker ein - und etwas überraschend auch die WM-Nominierung (siehe Text rechts).

Weniger gut lief‘s für zwei Klubkollegen. Während Gifhorns DM-Debütant Stefan Ehne (bis 70 kg) kein Mittel gegen Furkan Kilic (Nordrhein-Westfalen) fand, kassierte auch Jihja Siala (bis 46 kg) gegen Alexander Geissler (Baden-Württemberg) ein 0:3. „So klar war‘s aber beileibe nicht“, so der Landescoach. „Leider war Jihja in Runde eins zu verspielt.“ Für Nicolas Piekarski (AKBC Wolfsburg/bis 57 kg) war ebenfalls schnell Schluss (0:3 gegen den Brandenburger Jeremy Gonschoreck). Gratschow: „Er befindet sich aber auf einem guten Weg.“

nik

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Gifhorn