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Bhat: Niesner und BVG sind Teil seines Erfolges

Badminton Bhat: Niesner und BVG sind Teil seines Erfolges

Der unglaubliche Sieg des Gifhorner Inders Arvind Bhat bei den German Open schlägt in der Badminton-Szene Wellen. Darüber, wie ein ungesetzter 34-Jähriger ein Grand-Prix-Gold-Turnier gewinnen kann, staunen die Experten.

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Danke, Trainer: BVG-Ass Arvind Bhat (r.) hat seinen Triumph bei den German Open auch Gifhorns Hans Werner Niesner zu verdanken.

Vielleicht sollten sie beim BVG und Coach Hans Werner Niesner nachfragen. Denn Bhats Erfolgsgeheimnis hat viel mit Gifhorn zu tun…

Niesner und Bhat bildeten bei den German Open das Erfolgsgespann. Der Inder vertraute seinem Trainer, unter dem er in dieser Saison insgesamt sechs Zweitliga-Spiele für Gifhorn bestritten hat. „Wir haben schnell gemerkt, dass wir einen Draht zueinander haben“, so Niesner, der zum Taktikwechsel ab dem Viertelfinale riet: „Arvind musste sein Spiel umstellen. Jetzt war Angriff gefragt, er musste mehr am Netz agieren. So eine Situation hatten wir auch im Ligaspiel in Refrath.“

Gesagt, umgesetzt! So stand unterm Strich für Bhat der größte Karriere-Erfolg und für Niesner „mein größter Erfolg als Trainer“.

Der blieb auch Tennis-Star Martina Hingis, die das Finale verfolgte, nicht verborgen. „Wie ist es möglich, dass man mit 34 noch solchen Erfolg in der Weltspitze haben kann“, fragte die Schweizerin Bhat wohl nicht ganz ohne Eigennutz (sie wird selbst im September 34). „Doch Arvind war baff, wusste in dem Vier-Augen-Gespräch nicht, was er antworten sollte“, verrät Niesner. Es war das einzige Mal, dass der Coach seinem Spieler nicht helfen konnte…

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Indien feiert Bhat

Der Sensationserfolg von Gifhorns Badminton-Ass Arvind Bhat bei den German Open über den Dänen Hans-Kristian Vittinghus sorgte auch in seiner indischen Heimat für ein großes Presse-Echo.

The Indian Express: „Seinen ersten nationalen Titel hat er erst spät mit 29 Jahren geholt, jetzt hat er mit 34 seinen ersten Grand-Prix-Gold-Titel nach einer spektakulären Woche in Mülheim an der Ruhr gewonnen.“

The Hindu: „Erst kramte Bhat tief in seinem Erfahrungsschatz, um im Halbfinale den Taiwanesen Tien Chen Chou den Weg zur Tür zu zeigen, (...) dann besiegte er den Dänen Hans-Kristian Vittinghus.“

NDTV Sports: „Der indische Veteran ist mit 34 Jahren in der Form seines Lebens.“

The Times of India: „Ein Finale voller Dramatik und Action. Bhat behielt in den entscheidenden Momenten die Ruhe.“

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