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Berger: Erst ist ihr bange, dann wird‘s „phänomenal“

Turnen Berger: Erst ist ihr bange, dann wird‘s „phänomenal“

Schon über zehn Jahre ist Nele Berger begeisterte Gerätturnerin. Doch was die 15-jährige vom TSV Vordorf am vergangenen Wochenende beim Deutschland-Cup in Hösbach geschafft hat, ist in ihrer bisherigen Karriere der absolute Höhepunkt: Berger holte überraschend den Titel (AZ berichtete)! Und war danach aus dem Häuschen.

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Meisterin: Die Wallerin Nele Berger.

Quelle: Sebastian Preuß

Beim Training am Mittwoch stand ihr die Freude immer noch ins Gesicht geschrieben. „Das ist ein richtig tolles Gefühl. So etwas habe ich noch nie erlebt“, so die strahlende Siegerin. Berger war erst als Nachrückerin ins Feld gerutscht und hatte sich trotzdem schon ein recht hohes Ziel gesteckt: „Ich habe mich gut gefühlt, wollte alles geben und so versuchen, unter die ersten Drei zu kommen.“

Beim Einturnen wurde ihr dann jedoch ein wenig Bange: „Die anderen waren schon richtig gut.“ Doch nicht so gut wie sie - insgesamt sicherte sich Berger ganz souverän die Titel im Vierkampf, am Stufenbarren sowie am Schwebebalken und machte ihre Trainerin Kim Krull extrem stolz: „Das war ein phänomenaler Tag - für sie, aber auch für mich.“

Als nächstes steht nun wieder der Regionalliga-Alltag mit dem MTV Buchholz-Bremerhaven am 5. Juli in Wedel an. „Momentan sind wir noch Vierter, haben aber nur 0,5 Punkte Rückstand auf den dritten Platz. Und die wollen wir wettmachen“, so Berger, die aus Walle kommt und in Wenden aufs Lessinggymnasium geht. Sie will ihrem Sport noch lange erhalten bleiben: „Das Ganze macht mir einfach unglaublich viel Spaß.“

tg

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