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Bäumann nimmt Weltspitze in Augenschein

Handbiken Bäumann nimmt Weltspitze in Augenschein

Akklimatisieren und die Weltspitze schon mal in Augenschein nehmen - der Gifhorner Handbiker Stefan Bäumann startet ab heute beim Weltcup-Abschluss im kanadischen Matane. Es sind die letzten Wettkämpfe vor der WM in einer Woche in Baie-Comeau.

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Bereits in Kanada: Handbiker Stefan Bäumann.

Quelle: Photowerk (sp)

Allzu viel verspricht sich der 43-Jährige vom Zeitfahren (16,6 Kilometer) heute und vom Straßenrennen am Samstag (49,8 km) nicht. „Ich gehe davon aus, dass ich Jetlag haben werde. Man kann ein bisschen auf die Konkurrenz schauen, vor allem auf die Nordamerikaner, die aufgeholt haben“, sagt er. Zeitfahren sei aktuell ohnehin nicht seine Disziplin. Er erklärt: „Bei allem, was länger als 20 bis 23 Minuten dauert, bin ich nicht in der Lage, auf Weltniveau mitzufahren. Ich konzentriere mich eher auf die Straßenrennen.“

Erst am Dienstag war Bäumann über Frankfurt nach Kanada gereist, gestern sichtete er die Strecke - keine optimale Vorbereitung. Doch das ist nebensächlich. Um den Weltcup-Gesamtsieg kann der Gifhorner mit seinen bisherigen Ergebnissen (Platz fünf und neun) nicht mitfahren. Solide Rennen wünscht er sich vor der WM: „Ich bin Fünfter der Weltrangliste, unter den ersten fünf will ich mich etablieren.“

Von Aufregung ist bei dem WM-Sieger von 2006 keine Spur: „Ich freue mich mehr.“ Übrigens: Baie-Comeau, wo dann die WM steigt, ist für Bäumann ein gutes Pflaster. Hier wurde er 2010 Weltmeister mit der Mannschaft und WM-Dritter - und das ausgerechnet im Zeitfahren.

Bisher war’s seine einzige große internationale Medaille in dieser Disziplin. Um dort erneut vorn zu landen, will er sich aber erst einmal beim Weltcup an die Bedingungen in Kanada gewöhnen.

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