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„Bärenkräfte“ werfen Breitbarth

Judo-Bundesliga „Bärenkräfte“ werfen Breitbarth

Der erhoffte Sieg gegen den WM- und Olympia-Dritten Andreas Tölzer blieb zwar aus, doch André Breitbarth konnte mit der SUA Witten erhobenen Hauptes die Judo-Matte verlassen. Das 5:9 im Bundesliga-Viertelfinal-Hinkampf gegen Titelverteidiger TSV Abensberg war aller Ehren wert - und einen Punkt hatte ja auch das Schwergewicht aus Leiferde beigesteuert…

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Sieg und Niederlage: Der Leiferder André Breitbarth (r.) verkaufte sich mit der SUA Witten gegen Titelverteidiger Abensberg teuer.

Doch zunächst traf Breitbarth auf Tölzer, musste sich nach 1:15 Minuten geschlagen geben: „Er hat mich mit seinem linken Griff erwischt - das sind Bärenkräfte.“ Tölzer, der 30 Kilo mehr auf die Waage bringt, warf den Leiferder zum Ippon.

Im zweiten Durchgang wartete der nächste WM-Dritte (Halbschwergewicht) auf den Leiferder. Doch gegen den tschechischen Zwei-Meter-Hünen Lukas Krpalek konnte der Leiferder dank eines Harai-Goshi gewinnen: „Mit seinem Größenvorteil kann er einen schon auf Distanz halten, aber dann habe ich ihn gekriegt.“ Breitbarths Fazit: „So kaputt war ich lange nicht mehr.“

Am Samstag steht nun der Rückkampf an. Für den Leiferder die letzte Gelegenheit, Tölzer zu schlagen. Der hängt den Judosport nämlich komplett an den Nagel. Breitbarth: „Ich werde alles geben, aber realistisch ist, dass sich in dieser einen Woche nicht viel verändern kann.“

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