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BVG: Aufstieg vor Augen, aber Abstieg im Nacken

Badminton - 2. Liga BVG: Aufstieg vor Augen, aber Abstieg im Nacken

Gifhorns Badminton-Zweitligist blieb am zweiten Doppel-Spieltag der Saison ohne Sieg, kam beim STC BW Solingen und beim TV Refrath II jeweils zu einem 4:4. Dennoch hat der BVG nur zwei Punkte Rückstand auf den zweitplatzierten BV RW Wesel - und damit auf den Aufstiegsrang (Spitzenreiter Refrath II darf nicht hoch). Der Blick von Trainer Hans Werner Niesner geht nichtsdestotrotz nach unten.

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Schöpften ihr Potenzial in Solingen nicht aus: Stasa Poznanovic (l.) und Gitte Köhler schauen mit dem BVG nach unten.

Quelle: Photowerk (sp)

Da beträgt der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz nur einen Zähler. „Normalerweise reichen zehn Punkte zum Klassenerhalt, diesmal braucht man aber zwölf - weil die Liga so ausgeglichen ist“, sagt der BVG-Coach. Sein Team hat momentan fünf Zähler - „drei zu wenig“, so Niesner deutlich.

Woran liegt‘s? „Wir punkten im Damenbereich nicht genug“, erläutert der Trainer. Zuletzt in Solingen etwa schöpften Stasa Poznanovic und Gitte Köhler im Doppel ihr Potenzial nicht aus, im Einzel ist Gifhorn ohne Nicole Grether (auf Turnierreise/siehe Bericht) und Carola Bott (verletzt) nicht wettbewerbsfähig. „Aber auch von unseren Herren muss mehr kommen“, betont Niesner. Einer, der immer für Zählbares gut ist, ist Arvind Bhat. Der Inder feierte jetzt sein Debüt für den BVG, gewann auf Anhieb beide Top-Einzel. „Er ist eine Nummer 1, die auch siegt“, sagt Niesner. „Und er kann unseren Jungspechten wichtige Tipps geben. Die Frage ist nur, wie oft wir es uns leisten können, ihn einfliegen zu lassen.“

Andere Teams haben es wesentlich leichter, Refrath II etwa kann gleich auf mehrere Profis bauen. Die meisten Gifhorner dagegen wagen den schwierigen Spagat zwischen Sport und Beruf. „Gitte ist am Sonntag nach dem Spiel in Refrath sofort losgefahren, weil sie um 22 Uhr arbeiten musste“, so der BVG-Coach. „Das ist unsere Realität.“

nik

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