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BV Gifhorn: Zweimal 2:6, aber positive Erkenntnisse

Badminton-Regionalliga BV Gifhorn: Zweimal 2:6, aber positive Erkenntnisse

Auf der einen Seite waren es zwei 2:6-Niederlagen gegen den SV Berliner Brauereien und den BC Eintracht Südring Berlin, die angesichts des kurzfristigen Ausfalls der Nummer 1 Dennis Friedenstab nicht unerwartet kamen. Doch auf der anderen Seite gab’s für den BV Gifhorn positive Erkenntnisse im Dreierpack: Polizei-Kommissarin Larina Tornow löst noch jeden Einzelfall, Zugang Patrick Thöne bewies erneut, dass er eine Verstärkung ist, und Yannik Joop feierte nach acht Monaten Pause sein Comeback.

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Punktegarantin: Larina Tornow (v.) gewann bisher alle Einzel und war auch im Doppel mit Lea Dingler (r.) fast immer erfolgreich.

Quelle: Sebastian Preuß (3)

Gifhorn. Der einstige BVG-Rohdiamant Tornow hat nach Schulterproblemen und mehrjähriger BVG-Pause anscheinend nichts verlernt. Die 22-Jährige raubt quasi aus der kalten Hose ihren Gegnerinnen den Nerv. „Ins regelmäßige Training steige ich erst in den nächsten Tagen ein“, so die frischgebackene Polizei-Kommissarin, die nun wieder mehr Zeit für den Sport hat. Doch auch ohne bei 100 Prozent zu sein („Ich habe noch Luft nach oben“), feierte sie bisher drei Siege in vier Doppeln und vier Siege in vier Einzeln! „Badminton ist wie Radfahren, das verlernt man nicht“, so Tornow augenzwinkernd. Ganz stark: Gegen Aija Pope (Brauereien) wehrte sie fünf Satzbälle ab, und nutzte ihren ersten zum 21:16, 23:21-Erfolg. „Da habe ich mich dann zusammengerissen und konzentriert.“ Am Sonntag drehte sie die Partie gegen Monja Ehlert, gewann noch 11:21, 21:18, 21:19.

Punkten konnte am Sonntag auch Thöne. „Er war noch besser als am Vortag“, so BVG-Teammanager Hans Werner Niesner, der seinen Zugang lobt: „Patrick hat eine positive Einstellung, ist gut drauf.“ Thöne spielte in der Vorsaison mit Hannover 96 in der Landesliga, trumpft nun frisch und frech zwei Klassen höher in der Regionalliga auf.

Die Frische fehlt Joop noch. Doch das ist nach acht Monaten Pause kein Wunder. Mitte Februar war er mit dem rechten Fuß umgeknickt, hatte sich außen eine Bänderdehnung und innen eine Stauchung zugezogen. „Später kamen Achillessehnenprobleme hinzu“, so Joop, der zum Saisonstart dann aufgrund des Studiums aussetzen musste. Jetzt das Comeback. „Ich bin bei jedem Schlag noch ein bisschen spät dran“, sagt Joop. Doch am vergangenen Wochenende war etwas anderes viel wichtiger: „Ich freue mich einfach, dass ich endlich wieder spielen kann.“

Von Maik Schulze

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