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BV Gifhorn: Noch ist der Aufstieg für Coach Niesner „Blödsinn“

Badminton - 2. Liga BV Gifhorn: Noch ist der Aufstieg für Coach Niesner „Blödsinn“

Die Saison in der 2. Badminton-Bundesliga beginnt erst am Sonntag, doch der BV Gifhorn hat längst einige Nackenschläge hinnehmen müssen. Das wirkt sich auch auf die Zielsetzung des Absteigers aus. „Wenn wir gleich von Platz eins reden, ist das Blödsinn“, sagt BVG-Trainer Hans Werner Niesner. Was nicht heißt, dass der Aufstieg später nicht doch noch ein Thema werden kann.

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Steht mit dem BV Gifhorn vor einer schweren Saison: Für Trainer Hans Werner Niesner ist der Aufstieg noch kein Thema.

Quelle: Photowerk (sp)

Raul Must und Sebastian Schöttler nach dem Abstieg verloren, Carola Bott schon wieder langfristig verletzt, Gelder für den Spielbetrieb, die erst spät und in geringerem Maße flossen - die Liste der Frustrationen ist lang. Doch der BVG geht nicht nur geknickt in die Saison, Routinier Maurice Niesner, für den es die Abschiedstournee werden könnte („Nach dieser oder nach der nächsten Saison ist Schluss“), schließt einen sofortigen Wiederaufstieg nicht aus.

Sein Motto: „Was nutzt es, sich Ziele zu setzen, die man früh erreicht und dann satt ist. Wenn wir komplett sind, sind wir spieltechnisch gut aufgestellt.“ Er weiß aber auch: „Carola fehlt lange, Arvind Bhat ist nicht jedes Spiel da.“ Dann heißt es für ihn und Gifhorn: „Um jeden Punkt kämpfen, sich ein 5:3 erarbeiten oder mal mit einem 4:4 zufrieden sein.“

Die Leistungsdichte in der Liga ist hoch, Kanonenfutter gibt es nicht, dafür mit Langenfeld einen Neuling, der für die Konkurrenz Aufstiegskandidat ist - und selbst nur vom Klassenerhalt spricht. Genau den will BVG-Coach Niesner zunächst sichern - sollten die Punkte später für den Aufstieg reichen, warum nicht?

Schließlich hat die hohe Leistungsdichte auch Vorteile. Wenn sich die Konkurrenz gegenseitig die Punkte wegnimmt, muss ein eigener Ausrutscher nicht das Aus im Aufstiegsrennen bedeuten. Coach Niesner: „Das ist richtig“ - und kein Blödsinn…

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