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BV Gifhorn: Eine Wundertüte mit Notnägeln

Badminton: 2. Bundesliga BV Gifhorn: Eine Wundertüte mit Notnägeln

Gifhorn. Wenn der BV Gifhorn am Sonntag (14 Uhr) zum Saisonstart der 2. Badminton-Bundesliga die SG EBT Berlin am Katzenberg empfängt, dann wirft auch BVG-Coach Hans Werner Niesner den ersten Blick in die Gifhorner Wundertüte.

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Im Nachwuchsbereich schon europäische Spitze: Gifhorns neue Estinnen Helina Rüütel (l.) und Kristin Kuuba gewannen im vergangenen Jahr bei der Juniorinnen-EM Bronze im Doppel.

Quelle: BadmintonPhoto

Die ausländischen Zugänge Vilson Vattanirappel (Österreich), Kristin Kuuba und Helina Rüütel (beide Estland) werden ihr Gifhorn-Debüt geben - und Niesner wird sie zum ersten Mal spielen sehen...

Es ist der große Umbruch. Das Geld ist knapp, so gut wie alle Leistungsträger mussten ersetzt werden. „Wir sind gespannt. Nach dem Spiel gegen Berlin wissen wir mehr“, sagt Niesner, der das ausländische Trio bisher nur anhand von Ergebnissen und Statistiken einschätzen kann.

Raul Must, Olga Konon oder Kalle Koljonen - der BVG hat in der Vergangenheit schon das eine oder andere glückliche Händchen bei seinen ausländischen Verpflichtungen bewiesen. Und: Vattanirappel gewann zuletzt seine ersten internationalen Turniere, Kuuba und Rüütel überzeugten im europäischen Nachwuchsbereich. Wichtig wäre es, wenn Gifhorn Fortuna hold bleibt. Denn entgegen erster Planungen bei den umfangreichen Bundesliga-Reformen steigt der Letzte nun doch ab. Beim Blick auf die Konkurrenz weiß der BVG-Trainer: „Sind die Gegner komplett, wird es für uns schwer.“ Umso wichtiger ist es, einen guten Start gegen Berlin hinzulegen. Die Hauptstädter könnten Gifhorns Hauptkonkurrent im Keller werden...

Für den Klassenerhalt sind aber nicht nur die jungen Zugänge gefordert, auch die Eigengewächse müssen punkten. Für Yannik Joop, Dennis Friedenstab, Mirko Ewert und Alicia Molitor gilt: „Sie sind unsere Zukunft, müssen aber jetzt mithelfen“, sagt Coach Niesner.

Gemeldet sind in Gifhorns Zweitliga-Kader aber nicht nur Talente, sondern insgesamt 15 Spieler und Spielerinnen - inklusive einiger Akteure, die für die Regionalliga-Reserve vorgesehen sind. Routiniers wie Flandy Limpele, Daniel Porath oder Sonja Schlösser gehören zu den vielen Notnägeln in der Wundertüte. Immerhin: Urgestein Maurice Niesner ist zum Auftakt gegen Berlin am Sonntag dabei.

Der Spielplan:
25. Sept.: BVG - SG EBT Berlin (Rückspiel: 18. Dez.).
8. Okt.: BVG - TSV Trittau II (26. März).
9. Okt.: BW Wittorf - BVG (25. März).
22. Okt.: TV Refrath II - BVG (12. Feb.).
23. Okt.: 1. BC Wipperfeld - BVG (11. Feb.).
26. Nov.: BVG - TV Emsdetten (22. Jan.).
27. Nov.: BVG - STC BW Solingen (21. Jan.).

Der BVG-Kader Abgänge: Niluka Karunaratne  (1. BV Mülheim), Patrick Kämnitz, Timo Teulings (beide TSV Trittau), Fabienne Deprez (CBAB Aulnay, Frankreich).
Zugänge: Vilson James-Lukas Vattanirappel (Österreich), Flandy Limpele (Indonesien) Kristin Kuuba, Helina Rüütel (beide Estland), Leif-Olav Zöllner, Yvonne Latussek (beide eigene Zweite), Larina Tornow (Comeback).
Herren: Vilson Vattanirappel, Yannik Joop, Dennis Friedenstab, Mirco Ewert, Flandy Limpele, Maurice Niesner, Daniel Porath, Leif-Olav Zöllner.
Damen: Kristin Kuuba, Helina Rüütel, Alicia Molitor, Sonja Schlösser, Lena Moses, Yvonne Latussek, Larina Tornow.

von Maik Schulze

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