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Außer Didderse haben alle Hoffnung

Fußball-Bezirksliga: Rückblick Außer Didderse haben alle Hoffnung

Im Tabellenkeller der Fußball-Bezirksliga heißt es für zwei Teams Anschluss halten: Sowohl für den Vorletzten MTV Wasbüttel als auch den einen Rang besser platzierten SV Sprakensehl ist in Sachen Klassenerhalt noch Licht am Ende des Tunnels zu sehen. An dem wartet zurzeit der MTV Isenbüttel. Nur fürs Schlusslicht SSV Didderse sieht es zappenduster aus.

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Eng beisammen: Isenbüttel (r.) und den Vorletzten Wasbüttel trennen in der Tabelle nur drei Punkte.

Quelle: Photowerk (mpu)

Platz 13 ist für den MTV Isenbüttel trotz Radikalumbruchs im vergangenen Winter deutlich zu wenig. Doch es hätte auch schlimmer kommen können: Bis drei Spieltage vor Schluss stand Isenbüttel nach dreimonatiger Durststrecke ohne einen einzigen Sieg auf einem Abstiegsplatz. „Es hat einfach ein Erfolgserlebnis für das Selbstvertrauen gefehlt“, erklärt Co-Trainer Dennis Mohwinkel. Erst gegen Schlusslicht SSV Didderse (9:0) kam der Befreiungsschlag. Es folgten zwei weitere Siege, die den MTV zumindest davor bewahrten, auf einem Abstiegsplatz zu überwintern. „Ich bin froh, dass wir uns noch gefangen haben. Trotzdem war es eine sehr ernüchternde Hinrunde“, so Mohwinkel, der das Ziel klar korrigiert: „Jetzt zählt nur noch der Klassenerhalt.“

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Nach dem souveränen Klassenerhalt in der Vorsaison startete der SV Sprakensehl mit drei Pleiten in die neue Spielzeit. „Da haben wir sofort gemerkt, dass sich das Niveau in der Bezirksliga nochmal verbessert hat. Von diesem schlechten Start mussten wir uns erst einmal erholen“, erklärt Trainer Rouven Lütke. Dies tat sein Team, rehabilitierte sich, rangierte zwischendurch auf Rang zehn - und steht jetzt doch auf Abstiegsplatz 14. „Oft hat uns der Biss bis zur letzten Minute gefehlt“, so Lütke. Hinzukommen nun die Abgänge der Leistungsträger Vitali und Andrej Sterz. Trotzdem schreibt der Trainer sein Team nicht ab: „Jetzt müssen andere in die Bresche springen. Der Klassenerhalt wird zwar sehr schwer für uns, ist aber keineswegs utopisch“, macht Lütke Mut.

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Für Udo Hoffmann, Trainer des MTV Wasbüttel , „hätte die Saison schon nach dem fünften Spieltag zu Ende sein können“. Denn zum Start glänzte der Gifhorner Aufsteiger, stand sogar auf einem überragenden fünften Tabellenplatz. Doch dann überstanden die Rot-Weißen den Spitzenspiel-Marathon nicht. Mit vier der sechs Top-Teams mussten sie sich aufeinanderfolgend duellieren, spielten dabei keineswegs schlecht, standen am Ende aber mit null Punkten da. „Wir mussten viel Lehrgeld zahlen. Diese Niederlagen, bei denen wir zum Teil sehr gut gespielt haben, waren so schnell nicht aus den Köpfen herauszubekommen“, erklärt Hoffmann. Denn nach diesen Partien holte der MTV nur noch vier Punkte bis zur Winterpause. „Mittlerweile sind wir aber gereift. Der Klassenerhalt ist absolut noch in Sichtweite“, betont Hoffmann.

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Hinter dem SSV Didderse liegt eine rabenschwarze Hinrunde: Null Punkte, 78 Gegentore! Trainer Matthias Rudolph erklärt: „Es fing schon vor der Saison an. Unsere Vorbereitung war schlecht, dann kam bei unserem ohnehin schon kleinen Kader noch großes Verletzungspech hinzu. Das hat sich im Laufe der Saison auch kaum gebessert.“ Die 0:9-Pleite beim Krisengipfel in Isenbüttel „war der Genickbruch. Mit jetzt 17 Punkten Rückstand aufs rettende Ufer müssen wir uns mit der Kreisliga beschäftigen“, weiß Rudolph.

mäk

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