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André Breitbarth: Start in Havanna, Ziel Rio

Judo André Breitbarth: Start in Havanna, Ziel Rio

Havanna, Paris, Düsseldorf: Diese Route könnte André Breitbarth bereits Ende Februar das Olympia-Ticket sichern.

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Ziel Rio: André Breitbarth.

Quelle: Christian Schießl

In 197 Tagen starten die Judo-Wettbewerbe in Rio de Janeiro - und am Sonntag will das Leiferder Schwergewicht beim Grand Prix in Kuba das erste Ausrufezeichen im Olympia-Jahr setzen!

Breitbarth, der für Havanna extra auf die DM verzichtet, freut sich auf den Wettkampf. „Zumal das internationale Trainingscamp in Mittersill für mich sehr gut verlaufen ist“, berichtet der 25-Jährige. Für seine Leistungen in Österreich gab‘s jüngst auch Lob von Bundestrainer Detlev Ultsch, der neben Breitbarth dem Potsdamer Robert Zimmermann nach dessen langer Verletzungspause im Schwergewicht eine Chance in Kuba gibt (AZ/WAZ berichtete).

Für Breitbarth ist es wichtig, am Sonntag besser als Zimmermann abzuschneiden. Denn neben Rio-Konkurrent Sven Heinle (Fellbach), der für Paris gesetzt ist, „nimmt nur einer von uns beiden am Grand Slam Anfang Februar teil“, weiß Breitbarth, der gestern allerdings nicht frei von Sorgen in den Flieger Richtung Karibik stieg. „Ich habe mich am vorletzten Tag in Mittersill verletzt“, sagt der Leiferder. Bei einem Sturz hat sich der in der Olympia-Quali derzeit beste Deutsche die linke Schulter gestaucht. „Aber wenn im Kampf das Adrenalin kommt, spürt man keine Schmerzen mehr“, verspricht der Leiferder, der in Havanna gesetzt ist. Gibt‘s in Kuba keine Krise, könnte Breitbarth nach Paris und dem Heim-Grand-Prix in Düsseldorf tatsächlich bereits das Rio-Ticket winken.

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