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An Weihnachten ist fast wieder alles gut

Fußball: MTVer Sören Saikowski An Weihnachten ist fast wieder alles gut

So schnell kann‘s gehen: Nach dem Wechsel von der A-Jugend zu den Landesliga-Fußballern des MTV Gifhorn lief‘s gut bei Sören Saikowski, bis ihn eine eigentlich banale Sache zurückwarf.

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Turbulenter Start in den Herrenbereich: Zu Saisonbeginn mischte Sören Saikowski (M., hier gegen Hillerse) beim MTV Gifhorn kräftig mit, dann fiel er lange aus - und jetzt ist er zurück.

Quelle: Sebastian Preuß

„Es ist auf der Arbeit passiert - ich habe nur geniest“, so der 19-Jährige. Eine alte Krankheit brach wieder auf, die Folge: eine Operation und rund drei Monate Pause. An Weihnachten kann der MTVer aber schon wieder positiv aufs neue Jahr blicken.

Die gesundheitlichen Sorgen waren für Saikowski nichts Neues: Schon als Neunjähriger wurde er dreimal operiert, jetzt trat das Problem zum dritten Mal auf. „Es nennt sich Pneumothorax“, berichtet der Gifhorner. „Die Lunge löst sich vom Rippenfell, man kann nicht mehr richtig atmen.“ Nach dem Nieser ging‘s ins Krankenhaus, an Fußball war kurz nach dem Ligastart erst einmal nicht zu denken. Saikowski blieb nur die Zuschauerrolle - wie schwierig war‘s? „Natürlich hätte ich gern gespielt. Aber die Jungs haben das auch so gut gemacht, da war es einfacher“, so der Außenverteidiger schmunzelnd.

Die Krankheit nimmt er gelassen. „Ich kannte das schon, und man kann ja nichts machen“, sagt der 19-Jährige, dem Familie, Freunde und das übrige Umfeld zur Seite standen. „Alle haben das gut gemacht, nicht zu viel und nicht zu wenig“, so Saikowski. „Die Unterstützung hat viel geholfen.“

Mittlerweile ist er auf den Fußballplatz zurückgekehrt, hat bei einem Test der Ersten und einer Pokalpartie der Zweiten gespielt. „Es war anstrengend, von der Puste her“, berichtete der MTVer, der sich jetzt etwas erholen kann und sich heute auf Weihnachten mit der Familie freut: „Das ist immer ein gemütliches Zusammensein.“ Im neuen Jahr will er dann wieder angreifen - ohne gesundheitliche Probleme. Saikowski: „Es ist jetzt aufwendiger operiert worden und sollte nicht mehr vorkommen.“

sch

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