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Abstieg besiegelt, Koljonen weg

Badminton Abstieg besiegelt, Koljonen weg

Jetzt hat sich auch die Rest-Hoffnung des BVG auf den Klassenerhalt zerschlagen: Da niemand aus der 2. Badminton-Bundesliga Nord aufsteigt, wird kein zusätzlicher Platz in dieser Staffel frei. „Damit steht unser Abstieg in die Regionalliga endgültig fest“, sagt Hans Werner Niesner. Doch das war nicht die einzige Hiobsbotschaft für Gifhorns Trainer…

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Personalkarussell: Während Kalle Koljonen (u. Bild) den BV Gifhorn verlässt, gehört Sonja Schlösser (o. Bild, r.) zum Stamm der Erstvertretung. Nicole Grether bleibt eine Option.

Quelle: Photowerk (sp)

Der Nord-Titelträger TV Refrath II kann nicht ins Oberhaus aufsteigen, weil dort die eigene Erstvertretung spielt, Vizemeister BV RW Wesel verzichtet freiwillig. Deshalb muss der BVG als Siebter den bitteren Gang in die Regionalliga antreten - ein Abstieg, der erhebliche Auswirkungen auf Gifhorns Unterbau hat (siehe Text).

Doch nicht nur das. Auch personell hat der Absturz in die Drittklassigkeit Folgen. Der Finne Kalle Koljonen teilte Niesner mit, dass er dem BVG künftig nicht mehr zur Verfügung steht. „Dieser Abgang tut weh“, gibt Gifhorns Coach zu. Koljonen war in der abgelaufenen Saison ein Punktegarant. „Kalle ist ein junger Nationalspieler, der eine tolle Entwicklung genommen hat. Daher ist er nicht bereit, für uns in der Regionalliga aufzulaufen“, bedauert Niesner.

Stand jetzt besteht die Erstvertretung aus einem achtköpfigen Kader: Bei den Damen kann Gifhorn neben Top-Neuzugang Fabienne Deprez auch auf Sonja Schlösser und Larina Tornow bauen, bei den Herren bleiben Maurice Niesner, Daniel Porath, Robert Hinsche, Dennis Friedenstab und Yannik Joop. „Zudem suchen wir nach einer starken Nummer 1“, so Hans Werner Niesner.

Der Inder Arvind Bhat und Rekordnationalspielerin Nicole Grether bleiben Optionen, die Kroatin Stasa Poznanovic „wird wohl nicht mehr für uns auflaufen“, sagt der Trainer. Er verspricht: „Wir streben den sofortigen Wiederaufstieg an!“

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