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59:27! SVG glänzt auch ohne Veniel

Basketball: Bezirksoberligen 59:27! SVG glänzt auch ohne Veniel

Topscorerin nicht dabei? Kein Problem für die Basketballerinnen der SV Gifhorn! Der Bezirksoberliga-Spitzenreiter feierte auch ohne Margot Julie Veniel durch ein 59:27 (27:14) gegen Eintracht Braunschweig III den zehnten Sieg im zehnten Spiel. Die SVG-Herren verloren dagegen das Drei-Punkte-Festival gegen den TSV Völkenrode trotz starker Aufholjagd mit 70:75 (28:44).

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Auch ohne ihre Topscorerin nicht zu stoppen: Die SV Gifhorn (l. Sandra Pröve) verteidigte durch ein 59:27 gegen Eintracht Braunschweig III ihre weiße Bezirksoberliga-Weste.Photowerk (mf/2)

Quelle: Michael Franke

Frauen:

SV Gifhorn - Eintracht Braunschweig III 59:27 (27:14). Da Topscorerin Veniel aus privaten Gründe nicht dabei sein konnte, hatte sich SVG-Coach Miroslaw Großmann vor dem Spielbeginn etwas Sorgen gemacht: „Die anderen haben sich sonst schon auf Margot verlassen. Aber ich habe gehofft, dass es trotzdem passt.“
Und das tat es. „Ich war total überrascht und natürlich sehr zufrieden“, sagte der Trainer. Gerade Sandra Pröve und Ellen Brandt meldeten sich nach ihren Pausen stark zurück. „Sie haben ein Bombenspiel gemacht“, lobte Großmann. „Den Vogel abgeschossen hat aber Frederike Höfermann, das war absolut spitze.“
Auch mit dem Rest der Mannschaft war der Coach zufrieden, selbst Neuzugang Tatiana Arseni trug ihren Teil zum Heimerfolg bei. „Sie hat erst zwei-, dreimal mittrainiert, aber schon zwei Punkte gemacht“, staunte Großmann.
SVG: Arseni (2), Brandt (7), Hagenah, Höfermann (17), Pohlabeln (6), Pröve (19), Schult (4), Bischoff (4).

Herren:

SV Gifhorn - TSV Völkenrode 70:75 (28:44). Die Serie ist gerissen: Erstmals gab‘s in dieser Saison zu Hause keinen Doppeljubel bei der SVG, denn im Gegensatz zu den Frauen unterlagen die Herren. Sie versenkten zwar neun Drei-Punkte-Würfe, doch Völkenrode traf 13.
„Das war eine Wahnsinnsquote“, staunte SVG-Coach Ilija Vinovcic, dessen Team in der ersten Hälfte acht Dreier zuließ und klar hinten lag. „Das waren 20 schlechte Minuten“, so Vinovcic. „Aber das dritte Viertel war dann richtig gut.“
Die Gastgeber gingen nur mit einem 49:50-Rückstand in den letzten Abschnitt, konnten sich aber nicht absetzen. Zudem kassierte Philipp Krüger, der wie Pandelis Mavridis ein Extralob vom Coach bekam, sein fünftes Foul - und so brachte Völkenrode den Sieg nach Hause.
„Wir sind selbst schuld, haben phasenweise einfache Fehler gemacht“, so Gifhorns Trainer. „Wir haben verdient verloren, es reicht nicht, nur zehn Minuten gut zu spielen.“
SVG: Ebers, Erdinc, Jördens, Knauft (13), Krüger (22), Lehner (9), Mavridis (21), Tappe (5).

sch

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