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39 Punkte! Gifhorn dreht Spiel im letzten Viertel

Basketball-Oberligen 39 Punkte! Gifhorn dreht Spiel im letzten Viertel

Gifhorn/Wolfsburg. Nur ein Sieg aus drei Oberliga-Partien: Während die Basketballer der SVG im letzten Viertel noch in die Erfolgsspur fanden, verlor ihr Ligakonkurrent VfL Wolfsburg nach schwacher Vorstellung deutlich. Eine ganz derbe Packung kassierte derweil Gifhorns Damenmannschaft.

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In Bedrängnis: Die SVG-Damen (l.) gingen mit 29:66 baden.

Quelle: Cagla Canidar

Oberliga Herren

SV Gifhorn - TSV Barsinghausen 89:79 (31:36). Keine optimale Vorbereitung, dazu wie in der Vorwoche ein Rückstand - doch im letzten Viertel drehte die SVG auf. Und wie! Die Gifhorner machten aus einem 50:59 ein 89:79, erzielten also 39 (!) Zähler. „Wir haben 25, 30 Minuten nicht optimal gespielt, phasenweise lagen wir mit 16 Punkten hinten“, so SVG-Coach Ilija Vinovcic. „Es war eine große Hitchcock-Vorstellung für die Zuschauer.“ Das Erfolgsrezept für die 39 Punkte, die der Coach zunächst gar nicht in dem Ausmaß realisiert hatte, lag nicht bei vielen Dreiern, sondern bei „besseren Entscheidungen und mehr Geduld“, so der Trainer, dessen Team den Sieg an der Freiwurflinie sicherte. Vinovcic freute sich auch darüber, dass seine Spieler den persönlichen Erfolg am Ende dem Erfolg des Teams untergeordnet hatten: „Ein großes Lob an die Mannschaft.“
SVG: Ebers, Erdinc, Jördens (2), Knauft (6), Krüger (14), Lehner (25), Pazin (24), L. Roleder (8), Weinert (10).

VfL Wolfsburg - SCW Göttingen II 65:81 (38:38). Christian Wessel suchte angesichts der dritten Saisonpleite gar nicht erst nach Ausflüchten. „Das war eine katastrophale Leistung“, ärgerte sich der VfL-Teamsprecher. „Und das gegen einen Gegner, der definitiv schlagbar war...“ Nach dem Auftaktviertel (22:16) führten die Wolfsburger, zur Pause stand‘s unentschieden. „Eigentlich hätten wir da 20 Punkte Vorsprung haben müssen“, sagte Wessel. Doch mit „einfachen U-12-Fehlern“ sorgten die Gastgeber dafür, dass sich die SCW-Reserve langsam warmwarf. Der VfL-Teamsprecher: „Irgendwann waren sie ,on fire‘.“ Das galt vor allem für Frederik Pankok. Der Arbeitsnachweis des Göttingers: 33 Punkte, darunter sechs verwandelte Dreier. Wessel: „Bei ihm ging dann quasi jeder Wurf rein.“
VfL: Barp (1), Groß (9), Kalkstein (5), Kobidze (10), Krebs (17), Schell (9), Spathelf (11), Tittl, Wessel (3).

Oberliga Damen

SV Gifhorn - BSC Acosta 29:66 (17:32). Vor der Partie kramte Finn-Ove Lehner die Spielberichtsbögen der Vorsaison heraus. „Da hatten wir Acosta zweimal geschlagen“, so Gifhorns Coach. „Obwohl wir diesmal nicht so gut besetzt und noch nicht so fit waren, habe ich auf ein Duell auf Augenhöhe gehofft.“ Es blieb ein frommer Wunsch. Lehner: „Wir wurden weggefegt.“ Weil im Offensivspiel die Optionen fehlten, Vorjahres-Topscorerin Henriette Höfermann nach ihrer Verletzung „noch nicht wieder so weit ist“, so der SVG-Trainer. Und weil defensiv die Zuordnung fehlte. Als kleiner Mutmacher dient die Vorsaison - da verlor Gifhorn sogar die ersten drei Matches, wurde am Ende Dritter. Lehner weiß aber, dass es kein Selbstläufer wird: „Wir müssen jetzt dranbleiben.“
SVG: Brandt (10), Brendler (2), Maschur, F. Höfermann, H. Höfermann (11), Pohlabeln (4), Pressel (2), Schloz, Schult.

nik/sch

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