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Zwei Termine: EHC-Fans ziehen probeweise um

Eishockey Zwei Termine: EHC-Fans ziehen probeweise um

Oft viele Sitzplätze frei, auf der Steh-Geraden, wo einst die Stimmung für Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg gemacht wurde, gibt es Lücken. Viele Anhänger haben es erkannt, mit dem Klub diskutiert (WAZ berichtete), jetzt startet der Testlauf zum möglichen Umzug in die Kurve. Zwei Termine gibt es: Freitag, 13. Februar (gegen Straubing), und Dienstag, 17. Februar (gegen Augsburg). Motto: „Gemeinsam hinter die Mannschaft.“

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Stimmung beim EHC: Oft sind zu viele Sitzplätze leer, am besten ist sie, wenn die Gästekurve voll ist. Das ist selten. Und so könnte der Gästebereich die zukünftige Heimkurve werden. Die EHC-Anhänger sollen testen. Keeper Sebastian Vogl (kl. Bild r.) fände die Heimfans hinter sich gut.

Quelle: Boris Baschin

Ein möglicher Umzug in die Kurve - ein heißes Eisen. Mancher will seinen Stammplatz nicht aufgeben, würde er wohl auch nicht müssen. Die Fans, die laut sein wollen, könnten in der Kurve mehr Druck machen. EHC-Keeper Sebastian Vogl fände es gut. Aufgrund der baulichen Voraussetzungen (Kabine, Uhr) spielt Wolfsburg daheim zweimal in Richtung Haupteingang, für die EHC-Torhüter heißt das aber auch: Zweimal haben sie die Gästefans hinter sich. „Gerade für uns als Torhüter ist es wesentlich angenehmer, die eigenen Fans im Rücken zu haben und eben nicht die Gästefans“, sagt Vogl.

Charly Fliegauf hofft, dass alle Fans für die Tests an einem Strang ziehen, unabhängig davon, ob sie später lieber wieder ihren Stammplatz einnehmen. Der Klub-Manager: „Nur mit einem geschlossenen Umzug aller Fans können wir die Akustik und die Stimmung in und aus der Kurve testen.“ Nach den Testläufen wollen Klub und Fanvertreter die Aktion „Hinter die Mannschaft“ analysieren und bewerten. Würde die Gästekurve die zukünftige EHC-Kurve, so würden erst danach Details (Sitzplatzausbau dort, neuer Platz für Gäste/eventuelle Treppe links) erarbeitet.

  • Schön: Der Sonderzug nach Krefeld (1. März) wird auf jeden Fall fahren, Anmeldungen sind aber weiterhin möglich.
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