Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Zwei Punkte nach zwölf Penaltys

EHC Wolfsburg Zwei Punkte nach zwölf Penaltys

Das war ein schweres Stück Arbeit! In einem umkämpften Spiel sicherte sich Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg gestern zwei Punktete gegen die Nürnberg Ice Tigers, gewann nach Penaltys 4:3 (2:1, 1:1, 0:1). Christoph Höhenleitner, Tyson Mulock, Brent Aubin und Sebastian Furchner mit dem entscheidenden Penalty trafen vor 2000 Fans.

Voriger Artikel
Wolfsburgs Plan ging auf
Nächster Artikel
3:1 geführt - und verloren

Packendes Duell: Tyson Mulock (v.), der sowohl im Spiel als auch später beim Penaltyschießen traf, konnte mit dem EHC eine 3:1-Führung nicht halten - doch am Ende gab es ein 4:3 n. P.

Quelle: Britta Schulze

Den Gästen gehörte die Anfangsphase, Wolfsburg war zu passiv. Das 0:1 passte ins Bild, lange hatte Nürnberg kombinieren dürfen - bis nah ans Tor. Aber: Wolfsburg wurde dadurch wach. Es folgten turbulente Szenen vor Nürnbergs Tor, darunter eine Riesenchance für Christoph Höhenleitner, der freistehend drüber schoss. Dafür fälschte er den Schuss von Nick Schaus ab - 1:1.

Das Team von Pavel Gross setzte nach. Einhändig mit langem Arm erzielte Mulock das 2:1, ein Sahnetor in einem Spiel, in dem beide Teams ab und an erstaunliche technische Probleme hatten. Dafür blieb es spannend. Mit Aubins 3:1 war nichts gelaufen. Endlich hatte der EHC (nur zwei Tore in den beiden Partien zuvor) ordentlich getroffen, dazu auch in Überzahl (in der es ansonsten aber erneut extrem schlecht aussah) - doch er ließ nach.

Nürnberg kam ins Spiel zurück, drückte und verkürzte. Felix Brückmann, der diesmal im Wolfsburger Kasten stand, verhinderte gegen Patrick Buzas noch glänzend das 3:3. Das aber folgte im Schlussabschnitt. Alexander Oblinger nahm Brückmann die Sicht - und der war machtlos beim Schuss von Derek Joslin. Der EHC kam nicht mehr klar. Brückmann hatte viel Arbeit, Wolfsburg rettete sich in die Overtime. Pech: Aubin traf den Innenpfosten. Aber mit dem zwölften Penalty holte Furchner den Zusatzpunkt.

rau/jsc

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
EHC Wolfsburg
Am Ende wurde gejubelt: Matt Dzieduszycki, Tyson Mulock, Robbie Bina (v. l.) und der EHC schlugen Nürnberg.

Am Vortag hatte er extra länger Schüsse geübt - es scheint sich ausgezahlt zu haben. Sebastian Furchner verwandelte gestern den entscheidenden Penalty für den Wolfsburger Eishockey-Erstligisten - sein zehnter Saisontreffer, der dem EHC den 4:3-Sieg gegen Nürnberg bescherte.

  • Kommentare
mehr
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg