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Zwangspause für Foucault

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Zwangspause für Foucault

Wolfsburg. Das wäre ärgerlich! Ausgerechnet zum Auftakt der letzten Trainingswoche vor dem Start in die DEL-Saison hat sich Wolfsburgs Stürmer Kris Foucault ausgeblendet. „Oberkörper, eine leichtere Verletzung“, sagte Trainer Pavel Gross gestern, „davon gehe ich zumindest aus.“

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Sorgenkind: Kris Foucault ist Wolfsburgs Champions-League-Routinier, freut sich auf Ex-Klub Zürich (kl. Bild). Doch vor dem DEL-Auftakt ist er angeschlagen.

Quelle: Boris Baschin / Imago 21943749

Allerdings: Erst sollte eine Untersuchung beim Teamarzt Dr. Wolfgang Klein abgewartet werden. Foucault hat bislang überzeugt. Er dürfte besondere Wiedsersehensfreude nach dem CHL-Los hegen. Denn: Vergangene Saison stand er bei den ZSC Lions unter Vertrag, absolvierte viele Spiele für Zürichs Zweitliga-Team, aber auch Einsätze für die erste Mannschaft - vor allem in der CHL-Gruppenphase. Er ist Wolfsburgs erfahrenster Champions-League-Spieler - hatte zuvor auch schon für Wien in der CHL gespielt und inzwischen in 17 Einsätzen neun Tore geschossen.

Sollte es bei ihm zum Start am Freitag (19.30 Uhr) nicht für einen Einsatz im Spiel bei Neuling Bremerhaven reichen, wäre das für die Grizzlys schlecht. Denn wenn es nicht noch eine Blitzverpflichtung gibt, von der nicht auszugehen ist, bleibt ohnehin schon ein Ausländerplatz unbesetzt: der des noch zu findenden Centers. Und: Auch die Rückkehr von Robbie Bina ist noch nicht gesichert. Der Verteidiger hatte mit einer Knieprellung pausiert und gestern kurz trainiert, dann aber das Eis verlassen. „Das war so geplant“, sagte Gross, „wir wollen da nichts überstürzen. Ob Robbie spielen kann, kann ich frühestens Mittwoch beantworten.“

DEL-Start in Bremerhaven - der erste Neuling seit 2013 (Schwenningen). Einer freut sich besonders: Stürmer Sebastian Furchner, dessen Profi-Karriere dort begann und dessen Gattin aus Bremerhaven stammt. „Der DEL-Start steht für mich jetzt im Fokus“, sagte er gestern, „die CHL-Auslosung hat mich nur am Rande interessiert.“ Das Weiterkommen aber hatte ihm gefallen, „vor allem, wie wir in dem K.o.-Spiel in Göteborg reagiert haben und aufgetreten sind“. Am Sonntag (16.30 Uhr) erwartet Vizemeister Wolfsburg Meister München zum ersten Saison-Heimspiel.

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