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Zugang Abid hat viel Pech

Eishockey Zugang Abid hat viel Pech

Das Premierenglück zerschellte am Pfosten und hing vielleicht auch an den Schiedsrichtern: Ramzi Abid gab gestern einen ordentlichen Einstand bei Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg, war am Ende nach dem 2:3 gegen den EHC München aber genauso unglücklich wie die Mitspieler und der Trainer.

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Pfostenpech beim DEL-Debüt: Ramzi Abid gab einen ordentlichen Einstand für den EHC Wolfsburg.

Quelle: Photowerk (bb)

„Zweimal den Pfosten getroffen“, seufzte er, „ich hoffe, beim nächsten Mal habe ich mehr Glück.“ Als Außenstürmer neben Vincenz Mayer, der zuletzt selbst Außen war, hatte Abid einige gute Szenen, er wirkte sehr stabil auf den Kufen und zeigte Zug zum Tor. Einen Puck brachte er mit der Schlusssirene über die Linie. „In der Zeit“, meinten die meisten seiner Mitspieler. Die Schiedsrichter meinten: zu spät. „Ein enges Spiel“, urteilte der Neue. Und: „Das Spiel hat sich nicht durch die Keilerei gedreht.“

Coach Pavel Gross war auch der Meinung, dass das Geraufe in der 38. Minute nichts am Spiel geändert habe. Aber: Die streckenweise eingeschnürten Gäste waren danach wieder im Geschäft. Und sie nutzten einen „unserer zwei großen Fehler im letzten Drittel“, sagte Gross. Einen kreidete er Norm Milley an. Der Routinier hatte sich die Strafe vor dem 2:3 eingehandelt. „Unnötig“, sagte der Trainer.

Die Schiedsrichter hatten da vielleicht nicht falsch gelegen. Was sie sonst so trieben, war seltsam. Gross: „Warum wir in Unterzahl spielen, wenn die Münchner auf unserer Bank prügeln, verstehe ich nicht. Und auch nicht, warum sie Münchner Icing so oft nicht abgepfiffen haben.“ Abwehrspieler Brett Palin vielsagend: „Es gibt gute und schlechte Tage.“

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