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Zu oft auf eigenem Eis ausgerutscht

Eishockey Zu oft auf eigenem Eis ausgerutscht

In eigener Halle hakt es beim EHC Wolfsburg - sieben Spiele, nur sieben Punkte (20:21 Tore). Auswärts dagegen kamen 15 Zähler (25:13 Tore) aus sieben Spielen. Doch von einer Heimkrise ist in der Kabine des Eishockey-Erstligisten keine Rede.

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Ausgerutscht: Brett Palin (h.) kann nichts mehr retten, Vincenz Mayer (r.) auch nicht. Viele Teams wie Mannheim (o.) oder München (l. u.) jubelten zuletzt in der Eis-Arena.

Quelle: Photowerk (bb)

Kapitän Tyler Haskins sagt: „Während einer Saison gibt es Ups und Downs. Dass es momentan zu Hause nicht so läuft, halte ich für Zufall. Von einer Heimkrise würde ich nicht reden. Entscheidend ist, dass wir unseren Spielplan einhalten.“

Damit haperte es vor allem daheim. Verteidiger Benedikt Kohl: „Warum wir teilweise abweichen, kann ich nicht erklären. Wir müssen über 60 Minuten unser Spiel durchziehen. Dann werden wir weniger Gegentore bekommen.“

So analysierten Leistungsträger vor der Partie in Augsburg die Situation. Und? Der EHC hielt das System, ließ nicht viel zu, gewann 4:1. Auswärts ist Wolfsburg mit Krefeld das stärkste Team, holt die meisten Punkte, kriegt neben Köln die wenigsten Tore rein. Manager Charly Fliegauf: „Dass es zu Hause zuletzt nicht lief, bewerte ich nicht über.“ Erst mal muss der EHC am Freitag wieder reisen. Nach Schwenningen. Dann kommt Krefeld. „Ein ganz wichtiges Wochenende“, so Fliegauf. „Wir wollen unter die ersten Sechs, das ist unser großes Ziel. Dafür müssen wir punkten. Ich wünsche mir auch Heimsiege, das ist für unsere Fans schöner. Doch letztlich ist egal, woher die Punkte kommen. Hauptsache, sie kommen.“

Top-Skorer Brent Aubin glaubt: „Entscheidend sind die Fehler, die wir machen. Und da machen wir momentan zu Hause leider mehr als auswärts.“ Das müsse aufhören. „Eine Heimkrise haben wir aber nicht!“

rau/aha

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