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Zu oft Pizzas: Jeff Likens unter Druck

Eishockey Zu oft Pizzas: Jeff Likens unter Druck

EHC-Verteidiger Jeff Likens - Pizzas sind sein Problem. Nicht die, die man essen kann. Der Mann mit der Nummer 9 ist topfit, nicht groß, aber stark. Pizzas, so heißen im Eishockey Zuspiele, die man einfach verwerten muss, Pucks, die perfekt serviert werden. Likens‘ Schwäche: er serviert zu oft dem Gegner. Wolfsburgs Coach Pavel Gross nimmt den Verteidiger ins Gebet.

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Falsche Richtung! Jeff Likens (r.) sieht hier nicht gut aus, der EHC-Verteidiger leistet sich oft Aussetzer.

Quelle: Imago 15284578

Vor dem Spiel bei Likens‘ Ex-Klub Ingolstadt sagt der Trainer: „Ich werde mit ihm reden. Das passiert ihm ja nicht, weil er ein schlechter Spieler ist. Das ist eine mentale Sache.“ Ab und an ist der Verteidiger zu leichtsinnig. Für Schnitzer ist er bekannt. „Das wussten wir“, sagt Manager Charly Fliegauf. „Aber so massiv darf das nicht sein.“

Likens hat auch Qualität. Gross: „Er war jüngst krank, sah aus wie ein Gespenst und hat kurz danach schon wieder ein Riesenspiel gegen Köln gemacht, sich behauptet gegen Jungs wie John Tripp, der 20 Kilo mehr wiegt.“

Fünf Tore und neun Vorlagen hat Likens schon gebucht, ist ein produktiver Verteidiger. Aber auch für den Gegner. Etliche Aussetzer, die zu Gegentoren führten, sind ihm schon unterlaufen. Jüngst klingelte Pizzaservice Likens in kurzem Abstand. Gegen Augsburg ließ er sich die Scheibe vor dem 0:3 im eigenen Drittel abjagen, in Krefeld hatte er die Scheibe dem Torschützen zur Pinguin-Führung serviert. Es gab Partien, in denen Likens nach Patzern noch maßgeblich beim Drehen half. Aber Gross sind es der Fehler zu viel, er macht Druck: „Es gibt nur Entweder-oder. Das muss aufhören.“

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