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Zieht das Powerplay erneut?

Eishockey Zieht das Powerplay erneut?

Man kennt sich bestens - vor allem auf der Trainerbank. Pavel Gross (Wolfsburg) und Rick Adduono (Krefeld) sind die beiden Trainer im Eishockey-Oberhaus, die am längsten bei ein und derselben Mannschaft tätig sind. Welche ist heute (19.30 Uhr, Eis-Arena) stärker? In den Play-Offs traf man sich schon einmal. Wolfsburg triumphierte.

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Keine Zeit für Zärtlichkeit: Gerrit Fauser (u.) und der EHC waren zuletzt gegen Krefeld sportlich obenauf. Auch heute?

Quelle: digitalfoto matthias

Das Überraschendste 2011: Wolfsburg setzte sich in nur drei Spielen im Halbfinale durch. Der Auswärtserfolg mit 4:3 n. V. war damals der erst zweite bei den Rheinländern. Der Gastgeber war für den jeweils anderen lange der Angstgegner. Wolfsburg hat inzwischen dran gedreht, hat in den abgelaufenen zwei Spielzeiten drei von vier Partien im KönigPalast gewonnen.

Das große Plus des Teams von Pavel Gross könnte das Powerplay sein. Zwölf der 17 Wolfsburger Tore kassierten die Pinguine in den vergangenen Spielen in Unterzahl, Wolfsburgs Powerplay ist das beste in der Liga.

Wichtig dabei: Tim Hambly ist wieder in Form, er ist von der blauen Linie genau so ein Schlüsselspieler wie der eisenharte Jeff Likens. Kombiniert Wolfsburg, läuft viel über Marco Rosa.

63 Powerplay-Tore sind exorbitant viel, trotzdem singen die EHC-Anhänger gern: „Schießen, einfach schießen.“ Doch Likens und Co. nageln nicht alles drauf. Der Abwehrspieler erklärt: „Ist kein Verkehr vor dem Tor, verspringt die Scheibe oder ist der Pass ungenau, dann macht es keinen Sinn. In Überzahl ist keine Eile. Die Fans können sich sicher sein, dass wir gern schießen - aber wir wollen auch treffen.“

Doch nicht nur aufs Powerplay kommt es heute an. Alles muss passen. Auch bei gleicher Spielerzahl auf dem Eis muss Wolfsburg cool sein. Und in Unterzahl. Die soll Wolfsburg zwar vermeiden, doch das wird nie hundertprozentig klappen. In Unterzahl steht der EHC zwar auch gut, aber, so warnt Coach Pavel Gross: „Krefeld ist da auch sehr kreativ.“ Größte Stärken der Gäste: Sie haben in dieser Spielzeit schon öfter Rückstände gedreht. Und sie sind in der Lage, aus wenigen Chancen viele Tore zu machen. Top-Pinguin Daniel Pietta hat Respekt, sagt: „Wir dürfen Wolfsburg nicht ins offene Messer laufen.“

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