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Wolfsburgs Power reicht nur ein Drittel

Eishockey Wolfsburgs Power reicht nur ein Drittel

Zum Abschluss einer Brutal-Serie (acht Spiele in 17 Tagen) ging Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg gestern die Puste aus. Gegen die Hamburg Freezers, die Mannschaft der Stunde, setzte es vor 2500 Zuschauern ein 2:5 (1:1, 0:2, 1:2). Aleksander Polaczek und Brent Aubin trafen.

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Schwerstarbeit: Aleksander Polaczek brachte den EHC zwar mit 1:0 in Front, doch die Hamburg Freezers (weiße Trikots) waren zu stark und gewannen 5:2.

Quelle: Britta Schulze

Hamburg hatte zuvor vier Partien in Serie gewonnen, dabei 24:6 Tore erzielt. Wolfsburg hatte in den vorherigen sechs Partien stets gepunktet, dabei wie gestern oft nur neun oder zehn Stürmer gehabt. Beide Teams zeigten erst einmal, dass sie Selbstbewusstsein haben, und was sie stark macht. Das Spiel war schnell, Hamburg setzte gegen Wolfsburgs Raketentempo seine Größe und Physis, fuhr jeden Check zu Ende.

Polaczek sorgte mit schneller Reaktion nach einem Abpraller für das 1:0, der Ausgleich nach einem Lupfer vors Tor fiel wie auch einige spätere Treffer viel zu einfach, war zu billig. Zuvor hatte Wolfsburg ein Powerplay gut gespielt, aber nicht getroffen. Nach dem 1:1 überschritt Freezer Jerome Flaake die Grenzen des Erlaubten, doch seine vier Strafminuten am Stück konnte der EHC nicht nutzen. Da war die Führung möglich gewesen. Sie nicht zu schaffen, sollte sich rächen.

Ein schneller Angriff brachte Hamburgs 2:1 ganz früh im zweiten Drittel. Da war es vorbei. Wolfsburg konnte beim EHC-Liga-Debüt von Keeper Felix Brückmann sein Tempo aus dem ersten Drittel nicht mehr aufnehmen, tat sich immer schwerer, die Gäste in Verlegenheit zu bringen. Das 1:3 brach Wolfsburg endgültig das Genick. Gnadenlos hatte der Topskorer und Top-Torschütze der Liga, Kevin Clark, beim Querpass direkt abgezogen.

Wolfsburgs Defensivarbeit im Slot war da genau so schwach wie mit Beginn des letzten Drittels, in dem Hamburg blitzartig mit dem 4:1 die letzten Zweifel am Erfolg beseitigte und seine 400 Fans in Euphorie versetzte.

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