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Wolfsburgs Plan ging auf

EHC Wolfsburg Wolfsburgs Plan ging auf

Am Vortag hatte er extra länger Schüsse geübt - es scheint sich ausgezahlt zu haben. Sebastian Furchner verwandelte gestern den entscheidenden Penalty für den Wolfsburger Eishockey-Erstligisten - sein zehnter Saisontreffer, der dem EHC den 4:3-Sieg gegen Nürnberg bescherte.

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Am Ende wurde gejubelt: Matt Dzieduszycki, Tyson Mulock, Robbie Bina (v. l.) und der EHC schlugen Nürnberg.

Quelle: Britta Schulze

Penaltys schießt Furchner nicht oft: „Da haben wir bei uns andere Jungs vorne. Aber ich glaube, meine Quote ist gar nicht so schlecht.“ Von den Jungs vorne hatte Tyson Mulock getroffen, Marco Rosas Penalty blieb auf der Torlinie liegen, Brent Aubin traf. Furchner ging erst als sechster Schütze für sein Team aufs Eis. Auf der Gegenseite trafen nur Patrick Reimer und Fredrik Eriksson. Der über 700-fache NHL-Spieler Steven Reinprecht scheiterte an Felix Brückmann, der den EHC mit Indianer-Kopfschmuck als Häuptling auf die Ehrenrunde schickte. Zu Recht. Brückmann: „Ich habe mir vor dem Spiel alle Nürnberger Penaltyschützen angeschaut - um sich ihre Moves einzuprägen.“

Wolfsburgs Schützen hatten auch einen Plan. Für den leicht angeschlagenen Jochen Reimer war nämlich bei den Ice Tigers Andreas Jenike zum Penaltyschießen in den Kasten gegangen. Furchner: „Unser Plan war, ihn mit Moves in Bewegung zu bringen.“ Weil Jenike kalt war, war er nicht so fix.

Morgen (14.30 Uhr) muss der EHC zu Angstgegner Hamburg. Furchner: „Man weiß, wo man gut aussieht - und wo nicht. Die Bilanz motiviert uns nur umso mehr.“

rau/jsc

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EHC Wolfsburg
Packendes Duell: Tyson Mulock (v.), der sowohl im Spiel als auch später beim Penaltyschießen traf, konnte mit dem EHC eine 3:1-Führung nicht halten - doch am Ende gab es ein 4:3 n. P.

Das war ein schweres Stück Arbeit! In einem umkämpften Spiel sicherte sich Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg gestern zwei Punktete gegen die Nürnberg Ice Tigers, gewann nach Penaltys 4:3 (2:1, 1:1, 0:1). Christoph Höhenleitner, Tyson Mulock, Brent Aubin und Sebastian Furchner mit dem entscheidenden Penalty trafen vor 2000 Fans.

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