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Wolfsburgs Fauser: Tor-Pech bei der WM

Eishockey: Weltmeisterschaft Wolfsburgs Fauser: Tor-Pech bei der WM

Das wäre so schön gewesen, doch Wolfsburgs Eishockey-Stürmer Gerrit Fauser blieb ein ganz großes WM-Glück verwehrt. Er hatte im Spiel gegen Titelverteidiger Kanada am Donnerstag zum 1:1 getroffen, doch sein Treffer wurde nach Videostudium nicht gegeben. Die Unparteiischen entschieden auf Schlittschuhtor. Wer weiß, wie sonst das Spiel gelaufen wäre.

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Grausam: Wolfsburgs Gerrit Fauser hat getroffen, der Schiri zeigt Tor, dann zählt das erste WM-Tor des Wolfsburgers nicht

Quelle: cp24

Deutschland hatte dem haushohen, mit NHL-Stars gespickten Favoriten, der im Vorjahr das Duell 10:0 gewonnen hatte, einen Riesenkampf geliefert. Und sich trotz des Fauser-Pechs ein 2:2 beim späteren 2:5 erkämpft.

Kein Tor - irgendwie hatte er es wohl geahnt, dass es nicht sein soll. Und nur vorsichtig gejubelt, auch wenn ein Unparteiischer erst einmal „Tor“ angezeigt hatte. Die Aberkennung des Treffers war fragwürdig. Im DEL-Finale hatte Fausers Grizzlys-Teamkollege Vincenz Mayer ein Schlittschuhtor gegen München aberkannt bekommen, das in St. Petersburg mit Sicherheit gezählt hätte.

Bei der WM in Russland hatten dieser Tage schon mehrere Treffer gegolten, die teils deutlicher illegal waren. Fauser über seine Szene: „Ich kriege den Pass von Tobi Rieder, der Puck springt, springt mir an den Schlittschuh und von da ins Tor.“

Fauser nahm es bei seiner ersten WM-Teilnahme gelassen: „In der DEL hätte es nicht gezählt, wie international die Regeln sind, weiß ich nicht genau, die Schiedsrichter haben es sich lange angeschaut.“ Er fügte hinzu: „Natürlich hätte ich mich riesig gefreut, aber man sollte sich nicht lange damit aufhalten, lieber nach vorn schauen.“ Gestern gewann Fauser mit Deutschland gegen Weißrussland 5:2, spielte nach dem ersten Drittel aber nicht mehr, ist wohl angeschlagen. Das DEB-Team spielt morgen (15.15 Uhr) gegen die USA und am Montag (19.15 Uhr, beide Spiele live auf Sport1)) gegen Ungarn. das Viertelfinale ist nah.

von Jürgen Braun

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