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Wolfsburg verliert unglücklich mit 1:2 in München

Eishockey – Finale 1 Wolfsburg verliert unglücklich mit 1:2 in München

Das Finale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft, Spiel 1 – gleich ein Krimi mit Overtime. Vor 6150 Zuschauern hatte es nach 60 Minuten aus Münchner Sicht 1:1 (1:0, 0:0, 0:1) gestanden. Andy Reiss hatte für Wolfsburg ausgeglichen. München hatte Glück, mit 2:1 nach Verlängerung zu gewinnen.

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München jubelt! Der Hauptrunden-Erste gewann am Freitag den Auftakt der Final-Play-Offs in eigener Halle. Für Wolfsburg (l. Armin Wurm, r. Christoph Höhenleitner) war das 1:2 nach Verlängerung etwas unglücklich.

Quelle: cp24

Am Sonntag (14.30 Uhr) geht es in Wolfsburg weiter.

Nach der extrem physischen Halbfinal-Serie gegen Nürnberg war es für die Grizzlys am Freitag eine richtige Umstellung. Es durfte mehr gespielt werden. Schon nach wenigen Sekunden prüfte Sebastian Furchner David Leggio im Münchner Kasten, Felix Brückmann war im Gegenzug gegen Dominik Kahun gefordert.

Brückmann hatte vor allem im ersten Drittel mehr Arbeit. München war druckvoller, Wolfsburg suchte Konter, allerdings ließen beide Teams defensiv nicht viel Zwingendes zu. Münchens Führung entsprang einer kleinen Drangphase, in der fünf Wolfsburger vor dem eigenen Tor zu passiv waren. Christoph Höhenleitner hatte Sekunden vor der ersten Pause die Riesenchance zum Ausgleich, hatte Leggio schon ausgespielt, dann störte der ihn doch noch.

Im zweiten Abschnitt spielte Wolfsburg mit mehr Körpereinsatz, eroberte sich Spielanteile. Höhenleitner (27.) hatte den Ausgleich auf der Rückhand, Steven Pinizzotto (28.), der unnötig den Querpass suchte, das 2:0. Brückmann (38.) stoppte Maximilian Kastner.

Stark bei Wolfsburg neben Brückmann: Der nimmermüde Gerrit Fauser, der stabile Armin Wurm und alle Mann in der Defensive. Es wurde wieder reichlich geblockt - ohne Rücksicht auf die eigenen Knochen.

Der Lohn: Wolfsburg biss sich rein. Und Reiss, der 2007 ein entscheidendes Play-Off-Final-Tor in der 2. Liga für Wolfsburg geschossen hatte, mit Augsburg vier Jahre keine Play-Offs gesehen hatte, schlug zu. Bitter: In der 59. Minute zog Mark Voakes ab: an den linken Pfosten, die Linie lang, an den rechten Pfosten - und raus.

Deshalb gab es Verlängerung. Da traf Keith Aucoin (65.) den Pfosten. Dann nahm Wolfsburg eine Strafe zu viel: Bei der Entscheidung saß Jeff Likens auf der Strafbank, Jeremy Dehner traf aus dem Hinterhalt aus der Halbdistanz.

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