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Wolfsburg schon Dritter!

EHC Wolfsburg Wolfsburg schon Dritter!

Er hat den größten Etat, hat gute Spieler (auf dem Papier), ist Mitfavorit. Doch gestern wurde der EHC Red Bull München vom EHC Wolfsburg im Eishockey-Oberhaus auf den Boden der Tatsachen geholt. Matt Dzieduszycki (2) und Gerrit Fauser trafen beim 3:1 (1:1, 0:0, 2:0) vor 2600 Zuschauern für die abgeklärten Gäste, die sich durch diesen Sieg auf Platz drei schoben.

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Wolfsburg jubelt weiter: Aaron Brocklehurst (l.) und Gerrit Fauser nach dem 2:1 beim 3:1-Sieg in München.

Quelle: Fehrmann

Das Verfolgerduell war von Beginn an rasant. Schon in der ersten Minute prüfte Sebastian Furchner seinen Ex-EHC-Mitspieler Jochen Reimer im Münchner Kasten, wenig später war Sebastian Vogl gegen Nick Palmieri auf der anderen Seite auf dem Posten. Mit offenem Visier ging es auf und ab. Patrick Pohl scheiterte beim Alleingang (6.), erneut Palmieri ließ auf der anderen Seite eine weitere Chance aus. In Überzahl gelang München die Führung – es roch aber nach Abseits. Wolfsburg, unter der Woche mit viel Powerplay-Training,  glich ebenfalls in Überzahl aus.

Wolfsburg setzte nach. Furchner (26.), der sich mit Matt Dzieduszycki durchgekontert hatte, scheiterte an Reimer, Christoph Höhenleitner (28.) traf nicht. Kurz danach landete ein Schuss am Torgebälk, die Gäste jubelten – nach langen Beratungen gaben die Schiedsrichter aber kein Tor. Wolfsburg hatte mehr gute Chancen, die dickste aber hatte Münchens Sean O‘Connor. Beim Alleingang wurde er von Brett Palin  gehakt, der starke Vogl wehrte O‘Connors Penalty (39.) ab.

Im Schlussdrittel schien München, das im ersten Drittel schon Verteidiger Danny Richmond (Dauermeckern) verloren hatte, nicht mehr Schritt halten zu können. Wolfsburg tat mehr fürs Spiel. In Überzahl markierte Fauser mit etwas Glück die Vorentscheidung: Münchens Befreiungsversuch war genau auf seinem Schläger gelandet. Die Gastgeber brachte einen sechsten Feldspieler für Reimer – Dzieduszycki band den Sack mit dem 3:1 ins leere Netz zu.

rau/an

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EHC Wolfsburg
Diesmal läuft es: Matt Dzieduszycki (r.) traf doppelt, Brett Palin und Sebastian Furchner (l.) gratulieren.

Diesmal läuft‘s anders! Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg beißt sich in der Spitzengruppe fest. Drei  Spiele, sieben Punkte – nach dem Fehlstart im Vorjahr (drei Spiele, null Punkte) ist das ein neues Gefühl. So gibt es morgen (16.30 Uhr) gegen Augsburg schon ein Spitzenspiel in der Eis-Arena.

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