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Wolfsburg ist für Johnson „perfekt“

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg ist für Johnson „perfekt“

Eingewöhnungsphase abgeschlossen: Nach gut einem Monat bei den Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg läuft es bei Stürmer Nick Johnson rund - und sein neuer Arbeitsplatz gefällt dem US-Amerikaner.

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„Er ist ein guter Arbeiter“: Stürmer Nick Johnson fühlt sich bei den Grizzlys Wolfsburg richtig wohl.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Dabei halfen vor allem seine Teamkollegen. „Natürlich braucht es immer etwas Zeit, um sich einzufinden. Ein neues Team bedeutet eine neue Stadt und ein neues System“, erklärt Johnson, für den der Übergang jedoch kein Problem darstellte: „Ich habe mich von allen sehr willkommen gefühlt und habe tolle Teamkollegen.“ Mit denen stimmt es auch abseits des Eises. „Wir unternehmen viel, mit einigen wohne ich sogar zusammen, das Haus nennen wir Grizzly-Hotel.“ Dort wohnt unter anderem auch Co-Trainer Dany Naud - klar, dass Johnson sich dort schnell einleben konnte. Auch Wolfsburg sagt dem 30-jährigen zu: „Mir gefällt die Größe der Stadt, sie ist nicht zu groß und nicht zu klein - das ist perfekt. Die Leute waren bisher auch sehr nett“, so Johnson, der schmunzelnd anfügte: „Und es gibt hier eine Menge Volkswagen.“

Seinen ersten Treffer als Grizzly erzielte Johnson beim 5:2-Erfolg gegen den ERC Ingolstadt am 3. Februar, seitdem gewannen die Wolfsburger nach ihrer Talfahrt sämtliche Partien. Drei weitere Tore folgten am vergangenen Wochenende, offensiv kommt Johnson also langsam ins Rollen. Grizzlys-Coach Pavel Gross ist derweil nicht verborgen geblieben, dass Johnson sich immer besser zurechtfindet, lobte schon vor den beiden Partien des vergangenen Wochenendes, dass er keine groben Fehler mache. „Es war klar, dass wir nicht sofort Top-Leistungen von ihm erwarten können. So etwas dauert immer eine Weile“, weiß Gross, der Johnson zuletzt zusammen mit Tyson Mulock in einer Reihe auflaufen ließ, der ebenfalls Nordamerikaner ist - ein Faktor, der die steigende Formkurve durchaus mitverursacht haben könnte.

Und auf was können sich die Grizzlys-Fans in der restlichen Saison und den Playoffs bei Johnson freuen? Zumindest keine spektakulären Treffer, vermutet Gross: „Er ist ein guter Arbeiter, Tore wie Wayne Gretzky wird er wohl nicht machen.“ Dafür aber seinen Job im Slot, vor des Gegners Tor - dafür haben ihn die Grizzlys geholt. Gross: „Er weiß, was er dort mit der Scheibe machen muss.“

von Yannik Haustein

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