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Wiedersehen für Aubin: EHC heute in München

Eishockey Wiedersehen für Aubin: EHC heute in München

„Geld schießt eben keine Tore“, sagt Wolfsburgs Angreifer Sebastian Furchner. Und diesen Satz dürfen sich die Eishockey-Profis des EHC München, heute (19.30 Uhr) zum zweiten Mal in dieser Saison Gastgeber der Wolfsburger, derzeit häufig anhören. Bei den Grizzlys ist man allerdings überzeugt, dass sich das stark besetzte Münchner Team finden wird.

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So schön jubelte der EHC im ersten Aufeinandertreffen: Im September feierten Gerrit Fauser (l.) und Marco Rosa (r.) mit Wolfsburg einen 3:1-Sieg in München.

Quelle: imago

Viel Geld hatte der Brause-Konzern Red Bull vor der Saison in das Münchner Eishockey gebuttert, der Erfolg blieb allerdings bisher aus. Zwar sind die Bullen in Schlagdistanz zu den Play-Off-Plätzen, aktuell aber nur Zwölfter. „Finden sie zu einem Team, dann werden sie sehr stark“, so Furchner. Pavel Gross glaubt auch daran, dass sich die Qualität der Bayern, die während der Länderspiel-Pause nur drei Tage frei gemacht hatten, über kurz oder lang durchsetzen wird. „Sie haben sehr, sehr gute Ausländer und werden von Pierre Pagé sehr, sehr gut gecoacht“, lobt Wolfsburgs Trainer, der aber auch betont: „Sie werden sich irgendwann finden, aber wir sollten uns nicht unter Wert verkaufen.“

Für Wolfsburgs bisher letzten Neuzugang, Brent Aubin, wird das zweite Wolfsburger Spiel in München (das erste gewannen die Grizzlys mit 3:1) ein besonderes: Der Stürmer spielte im Vorjahr in der bayerischen Landeshauptstadt, feierte zuvor mit Pagé in Salzburg Erfolge. Im ersten Aufeinandertreffen war er noch nicht in Wolfsburg gewesen. Im Münchner Merkur schwärmte Aubin vom Ex-Coach: „Ich mochte es bei ihm. Wir waren erfolgreich. Ohnehin fand ich es gut, wie bei Red Bull gearbeitet wird. Man hat mich dort zu einem besseren Spieler gemacht.“

Der 27-Jährige, den Gross unlängst als Glücksgriff bezeichnet hatte, sagte auch: „Ich möchte den Münchnern beweisen, dass sie falsch lagen, als sie nicht mit mir verlängert haben.“

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