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Wieder zu viele Gegentore

Eisockey Wieder zu viele Gegentore

Sechs Niederlagen in den vergangenen sieben Partien - nach dem 3:6 gestern in Nürnberg täte Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg gut daran, morgen (14.30 Uhr) gegen die Eisbären Berlin die Notbremse zu ziehen.

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Anspannung vor dem Schuss: Nürnbergs Connor James und Wolfsburgs Tim Hambly vor EHC-Keeper Sebastian Vogl.

Quelle: ISPFD

Gestern hatten die Berliner bei der 2:5-Niederlage gegen Ingolstadt nur eine Rumpftruppe mit 17 Feldspielern, darunter neben den kaum älteren Sven Ziegler und Jonas Schlenker noch Lukas Koziol (18) und Kai Wissman (17). Möglich, dass die Eisbären morgen schon wieder etwas besser aufgestellt sind.

Wolfsburg muss die Luken schließen, die Torflut eindämmen. Nur wenige Teams kassieren mehr Gegentreffer. oach Pavel Gross sagte gestern: „Wir wissen, wo der Schuh drückt, wir müssen uns in der Defensive verbessern.“ Er betonte allerdings, dass das eine Aufgabe aller Spieler auf dem Feld sei, nicht nur der Verteidiger.

Gestern kam hinzu, dass Nürnberg sein Powerplay bis zur Vorentscheidung extrem stark nutzte. Aber soweit hätte es nicht kommen müssen. Gross: „Unnötige Strafen haben uns auf die Verliererstraße gebracht.“

Hinten schlägt es zu oft ein - und so halfen weder drei Treffer in Mannheim oder Nürnberg, die dort nicht jeder schießen wird. Positiv aber, dass sich Wolfsburg nach der kläglichen Vorstellung gegen München gestern gegen einen starken Gastgeber viel herausgespielt hatte. Vor allem im ersten Drittel, aber auch über die gesamte Spielzeit sei die Zahl der Großchancen ausgeglichen gewesen, so der Coach. Was der EHC aber braucht, sind Siege.

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