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Wieder Horror: Pleite in Mannheim

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Wieder Horror: Pleite in Mannheim

Nach dem Halbfinal-Horror im Frühjahr gab es für die Grizzlys am Freitag das erste Wiedersehen mit den Adlern Mannheim im Eishockey-Oberhaus. Und vor 10.100 Zuschauern wurde es wieder ein Horror-Abend für Wolfsburg.

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Kein schöner Arbeitstag: Felix Brückmann bekam die Bude voll, die Adler jubelten.

Quelle: Michael Deines

Binnen siebeneinhalb Minuten entschieden die Adler ihr Heimspiel für sich. Und dann wurde es noch deutlich. Jimmy Sharrow, Sebastian Furchner und Tyler Haskins trafen bei der 3:7-Klatsche (1:2, 1:3, 1:2) für die Grizzlys.

Vier Spiele, vier Niederlagen, dreimal hatte Wolfsburg dabei eine Drei-Tore-Führung vergeigt - so war es im Halbfinale 2015 gelaufen. Gestern tat sich der Meister wieder eine Weile schwer. Beide Teams hatten dicke Chancen. Wolfsburg durch Lubor Dibelka und Fabio Pfohl, die Adler-Torwart Dennis Endras nicht überwinden konnten. Mannheim durch Philipp Riefers und Jamie Tardif, die Felix Brückmann im Wolfsburger Gehäuse nicht bezwangen. Sharrow hingegen überlistete Keeper Endras von der blauen Linie.

Doch der schwach in die Saison gestartete Titelaspirant blieb unbeeindruckt. Und machte Druck. Etwas glücklich dennoch der Ausgleich: Die Scheibe schien schon unter Brückmann, kam wieder frei - Tor. Brückmanns Proteste blieben erfolglos. Im Powerplay direkt im Anschluss markierte der starke Ryan MacMurchy im Powerplay das 2:1.

Im zweiten Drittel starteten die Gastgeber furios. MacMurchy und Sinan Akdag erhöhten auf 4:1 - vier Treffer binnen siebeneinhalb Minuten. Grizzlys-Top-Torjäger Furchner verkürzte zwar mit Saisontreffer Nummer 6 auf 2:4. Bitter aber: Kurz danach traf Daniel Widing den Pfosten, im Gegenzug erhöhte Ex-Grizzly Kai Hospelt auf 5:2.

Wolfsburg steckte nicht auf, doch der Meister scheint jetzt in Schwung. Er erhöhte auf 6:2 und konterte Wolfsburgs neuerlichen Anschluss zum 3:6 blitzartig zum 7:3.

rau/cro

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