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Wie kommt Stimmung in die Eis-Arena?

Eishockey Wie kommt Stimmung in die Eis-Arena?

Nur 1900 Fans gegen Augsburg, nur 1850 Fans gegen München - der EHC bekommt die Eis-Arena einfach nicht voll. Und die Stimmung bei den Heimspielen des Wolfsburger Eishockey-Erstligisten wird stetig schwächer. Was tun? Die Fans diskutieren - auch, den Standort in der Halle bei den Spielen zu wechseln.

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Stimmungsvoll: Die Gästekurve - wenn Berlin (Bild) oder Hamburg kommen. Ziehen die EHC-Fans dort ein?

Der Klub wäre bei genügend Interesse bereit (WAZ berichtete). Stehplatz-Besucher, vor allem sogenannte StimmungsFans, in die Kurve - das wurde schon einmal probiert. Viele machten beim Probelauf nicht mit. Jetzt könnte die Situation ein wenig anders sein. Beim Fanstammtisch am Dienstag kam das Thema auf und sowohl Fan-Vertreter als auch Klub waren sich einig, dass man es noch einmal versuchen könnte.

Die Verhältnisse auf der Steh-Geraden haben sich verändert, der einstige harte Kern mittig ist ruhiger geworden, viele sind abgewandert auf Sitzplätze. Gesänge werden jetzt eher auf der Seite am Gästeblock angestimmt, es schwappt nicht mehr so über wie früher, als es von der Mitte ausstrahlte.

Zudem scheint es einen Generationenwandel zu geben. Viele langjährige Stehplatz-Fans sind auf die Sitzplätze (und auf die gegenüber liegende Seite) abgewandert. Ein Neuanfang ist denkbar. Offen aber auch, ob ein Wechsel bewirkt, dass wieder mehr Stimmung aufkommt. Der Klub ist bereit zum Versuch, die Fans werden es in ihren Gruppierungen diskutieren.

Der Stammtisch in Vorsfelde war kontrovers, „aber das war gut“, meinte Manager Charly Fliegauf, der dabei auch Kritik einsteckte („Das gehört dazu.“). Dass es in der Halle eher ruhig geworden ist, dafür wurden viele Gründe angeführt, von zu vielen Sonntagsspielen samt VfL-Konkurrenz bis hin zu Kummer mit als zu kleinlich angesehenem Ordnungsdienst, zu wenig Fanarbeit und Werbung.

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