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Wie die Indianer: So läuft das mit den Grizzlys-Federn

Eishockey: Wie die Indianer: So läuft das mit den Grizzlys-Federn

Ja, ist denn schon Karneval? Beim TV-Interview nach dem Sieg in Ingolstadt am Sonntag tauchte Wolfsburgs Sergej Stas mit Häuptlings-Kopfschmuck auf. Der zumindest ist bei den Grizzlys nicht sooo ungewöhnlich. Aber vor der Kamera?

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Erstmals Häuptling: Nach dem Ingolstadt-Sieg durfte Sergej Stas den Kopfschmuck tragen.

„Keine Ahnung, was da in Sergej gefahren ist“, sagte Charly Fliegauf, Manager des Eishockey-Erstligisten, schmunzelnd. Was war da los - und was ist das überhaupt mit dem Kopfschmuck?

Ingolstadts Trainer Kurt Kleindorst stellte nach der Niederlage fest: „Wolfsburg ist die am härtesten arbeitende Mannschaft der Liga.“ Den Kopfschmuck bekommt bei Wolfsburg dann immer der Spieler mit einer bemerkenswerten Vorstellung und muss damit zur Ehrenrunde raus. Die Federn gehen immer mit auf Reisen, ordentlich in einer Kunststoffhülle verpackt. Die Federkrone verleiht immer der letzte Träger. In Ingolstadt war es Sebastian Furchner, der sie an Stas weiterreichte.

Der Routinier wählte einen jungen Spieler aus, einen, der sich wieder reingebissen hat, der obendrein das 2:2 durch Robbie Bina vorbereitet hatte. Manager Fliegauf: „Gutes Auge. Und insgesamt hat die vierte Reihe gut gespielt. Und wenn die so arbeitet, dann hat man nach hinten manchmal mehr Sprit als der Gegner.“ So war es in Ingolstadt. Und weil Wolfsburgs Team nicht nur hart arbeitet, sondern auch wie Pech und Schwefel zusammenhält, musste Stas mit dem Kopfschmuck vor die Kamera. „Furchi und einige andere Jungs haben gesagt, mach das mal, mach mal was anderes“ - also machte es Stas.

Er hatte schwere Wochen in Wolfsburg, war oft Ersatz. „So ist das manchmal“, sagt er, „aber ich versuche trotzdem, alles zu geben. Und die Jungs sind auch in der Zeit nie anders mit mir umgegangen.“ Und nun krönten sie auch ihn mal mit dem Indianer-Schmuck der Grizzlys.

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