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„Wenn wir zögern, verlieren wir“

Eishockey – DEL: Grizzlys am Freitag bei Meister München „Wenn wir zögern, verlieren wir“

Nach zwei Siegen aus dem Heimspiel-Doppelpack am vergangenen Wochenende geht es für die Grizzlys Wolfsburg nun im normalen Wechselspiel im Eishockey-Oberhaus weiter. Am Freitag (19.30 Uhr) bei Meister München, ehe am Sonntag (14 Uhr) Bremerhaven kommt. Ein Kontrastprogramm.

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Nicht zögern! Das ist laut Grizzlys-Coach Pavel Gross das wichtigste Rezept, das seine Schützlinge (r. Fabio Pfohl im Heimspiel gegen München) am Freitag beim Meister beherzigen müssen.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Gegen Bremerhaven landete Wolfsburg drei Siege. Und während die Fischtown Pinguins etlichen Spitzenteams viele Punkte abjagten, kam Wolfsburg mit den Top-Teams selten klar. Und mit München gar nicht. Das Vorjahres-Finale ging mit vier Siegen in vier Spielen an München. In dieser Saison gewann Red Bull die drei bisherigen Duelle. Wo ist das Probleme mit München? Abwehr-Routinier Jimmy Sharrow verneint spezielle Gründe. „Wir haben gute Spiele gegen sie gemacht“, sagt er. Nur verloren wurden sie. „Aber am Freitag geht es wieder bei Null los.“ In der Tat blamierte sich Wolfsburg gegen München zuletzt nie, es reichte einfach nicht. Ein Erfolgserlebnis jetzt wäre im Hinblick auf die Play-Offs gut, doch die Grizzlys sind Außenseiter beim „besten Team der Liga“, wie Trainer Pavel Gross betont.

Die Grizzlys wären aber nicht auf Kurs Viertelfinale und eines der besten Auswärtsteams, wenn sie nicht eine Idee hätten, wie etwas zu machen ist. Sharrow: „Wir haben die vergangenen Partien gegen München angesprochen, natürlich nehmen wir ein paar Einstellungen vor.“ Entscheidend aber werde, so der Trainer: „Wir dürfen nicht zögern. Wenn du gegen München zögerst, verlierst du, dann kannst du binnen zwei Minuten zwei Tore kassieren.“

Mit Interesse verfolgte Gross das Champions-League-Endspiel zwischen Frölunda Göteborg und Sparta Prag am Dienstag. Frölunda gewann nach Verlängerung, verteidigte den Titel. In der Vorrunde hatte Wolfsburg in Göteborg sogar gewonnen. „Da hatten sie uns unterschätzt“, so Gross, „dafür können wir uns nichts kaufen. Aber: Wir haben zwei gute Spiele gegen sie gemacht.“ So ein gutes Spiel braucht Wolfsburg am Freitag auch.

von Jürgen Braun

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